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Brand: Sorge um Meppener Moor

04.11.2019

Meppen Mehr als ein Jahr nach dem Moorbrand auf dem Bundeswehrgelände bei Meppen im Emsland sehen Umweltschützer mit Skepsis auf die Pläne der Bundeswehr, die Schäden wiedergutzumachen. „Aus meiner Sicht ist es relativ unwahrscheinlich, die Fläche zumindest kurz- oder mittelfristig wieder herzustellen“, sagte die Geschäftsführerin des Naturschutzbundes (Nabu) im Emsland, Jutta Over. Der Torfkörper sei durch den Brand stark geschädigt. Hinzu kämen die starke Trockenheit im Sommer und Nährstoffeinträge aus der Luft.

Der Moorbrand von Meppen

Am 3. September 2018 wurde bei einem Raketentest auf dem Bundeswehrgelände bei Meppen ein Moorbrand ausgelöst, erst am 10. Oktober konnte er gelöscht werden. Zeitweise herrschte Katastrophenalarm, die Rauchwolke zog übers Oldenburger Land hinweg bis nach Bremen. Die Bundeswehr musste auf die Mithilfe von Feuerwehren aus ganz Niedersachsen zurückgreifen, um den Brand in den Griff zu bekommen.

Aus Sicht der Bundeswehr ist es für eine Bewertung der ökologischen Schäden noch zu früh. Derzeit werde eine Bestandsaufnahme des Lebensraums durchgeführt, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des Lingener FDP-Bundestagsabgeordneten Jens Beeck. Ein erster Bericht solle im Frühjahr 2020 vorliegen. Ziel sei die Erhaltung und Entwicklung eines naturnahen Hochmoores.

Nach dem Brand bildet sich inzwischen auf dem Gelände ein junger Wald aus Birken. Aktuell sind die Gewächse 60 bis 70 Zentimeter hoch. Um den Aufwuchs zu beseitigen, beabsichtigt die Bundeswehr, ihn im nächsten Jahr – zwei Jahre nach dem Moorbrand – kontrolliert und gezielt abzubrennen. Das sei eine langjährig erprobte landschaftspflegerische Maßnahme, sagte eine Sprecherin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr. Das Problem: Wegen der Munitionsbelastung der Fläche kommen andere Verfahren, die jungen Bäume zu beseitigen, nicht infrage – die Gefahren wären zu hoch.

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