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Nach Moorbrand Bei Meppen: Teures Nachspiel

15.12.2018

Meppen Der wochenlange Moorbrand auf einem Waffentestgelände der Bundeswehr im Emsland hat ein teures Nachspiel. Allein beim Landkreis Emsland sind Rechnungen von knapp 760.000 Euro für die Unterstützung bei der Brandbekämpfung aufgelaufen, bestätigte eine Sprecherin am Freitag in Meppen.

In den Unterlagen für die Kreistagssitzung am kommenden Montag sind 375.000 Euro Kosten für die Einsatzkräfte und Verbrauchsgüter aufgelistet sowie 69.000 Euro Verwaltungskosten. Hinzu kommen Rechnungen über 315.000 Euro, die emsländische Kommunen beim Landkreis eingereicht haben.

Nach Raketentests war Anfang September auf dem Testgelände der Wehrtechnischen Dienststelle im Emsland ein mehrere Wochen anhaltender Moorbrand ausgebrochen. Wegen der großen Trockenheit und einer Panne mit einem Löschfahrzeug hatte es sich erheblich ausgeweitet, am Ende wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Die Bundeswehr konnte ihn erst dank der Hilfe vom Technischen Hilfswerk und von Feuerwehren aus Niedersachsen unter Kontrolle bringen.

Unter den 2000 Helfern waren auch Einsatzkräfte aus Ostfriesland. Welche Kosten für den benachbarten Landkreis Leer entstanden sind, wird noch geprüft. „Den größten Schaden haben derzeit unsere Gemeinden, die müssen den Verdienstausfall ihrer Feuerwehrleute vorstrecken“, sagte Landkreis-Sprecher Dieter Backer.

Die Bundeswehr will 2019 die Schießübungen wieder aufnehmen. Zuvor will das Bundesverteidigungsministerium bis zum Jahresende einen Abschlussbericht zu dem Moorbrand vorlegen. Zur Höhe der Gesamtschäden sei jetzt noch keine Aussage möglich, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Schätzungen von 100 Millionen Euro seien aber deutlich überhöht.

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