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Mehrere Fahrzeuge auf A28 verunglückt – Teilsperrung
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Aktualisiert vor 6 Minuten.

Unfall In Oldenburg
Mehrere Fahrzeuge auf A28 verunglückt – Teilsperrung

NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Bewohner von Stavern bereiten sich auf Evakuierung vor

22.09.2018

Meppen /Oldenburger Land Die Sperrschilder warten bereits am Rand der Zufahrtsstraße zwischen Stavern und Sögel auf ihren Einsatz. Nur noch ein Kommando fehlt, und der Ort würde komplett von der Außenwelt abgesperrt. In der kleinen Doppelgemeinde scheinen die Menschen derweil noch nicht so recht glauben zu können, dass tatsächlich erwogen wird, ihre Heimat zu evakuieren.

„Es sieht so harmlos aus heute“, sagt auch Christel Többen, die Sekretärin des Bürgermeisters. Und tatsächlich bläst der Wind die Wolken am Freitag kräftig in die entgegengesetzte Richtung. Für Stunden können die Bewohner sogar blauen Himmel sehen. Zum ersten Mal, seit das Moor brennt.

Und so sieht man denn auch nirgends im Ort Vorbereitungen für eine Flucht mit Sack und Pack. Nicht zu übersehen ist dagegen die Kunstinstallation von Norbert und Aloys Stahlhart. Direkt an der Hauptstraße haben die beiden Brüder eine Puppe mit Gasmaske, Wasserschläuchen und einer Rakete aufgestellt. Was ihn am meisten ärgert? „Dass die Löschgeräte nicht funktionieren und die Bundeswehr auch noch ihr Material zurückhält“, sagt Norbert Stahlhart. Ob er gehen wird, wenn die Aufforderung kommt? „Ich weiß es nicht, aber ich habe heute schon mal den Wohnwagen angehängt. In eine Turnhalle gehe ich auf keinen Fall.“

Ob es tatsächlich zu einer Evakuierung kommen wird, wissen auch die Experten nicht zu sagen. Die Auswirkungen des starken Windes sich schwer vorherzusagen. Vorsichtshalber will die Feuerwehr im Emsland 500 weitere Feuerwehrleute bereithalten. Die Kräfte würden in der Nähe postiert, um sofort reagieren zu können, sollte der Brand auf zivile Flächen übergreifen, sagt ein Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums am Freitag in Hannover. Bereits jetzt im Einsatz sind viele Feuerwehren aus dem Nordwesten, sowie etwa das THW Varel und Jever.

Eine Bundeswehr-Einheit der Spezialpioniere aus Husum soll unter anderem die Wasserversorgung für den Löscheinsatz sicherstellen und andere logistische Aufgaben übernehmen. „Das Feuer ist unter Kontrolle, aber der Druck auf die Einsatzkräfte ist nach wie vor hoch“, sagte eine Bundeswehr-Sprecherin.


Sehen Sie eine Analyse unter   nwzonline.de/videos 
Jörg Jung
Redakteur
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2084

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