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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Moorbrand ist gelöscht

11.10.2018

Meppen /Stavern Genau 37 Tage nachdem ein Waffentest auf dem Schießgelände bei Meppen einen Moorbrand auslöste, hat die Bundeswehr das Feuer am Mittwoch für gelöscht erklärt. Auf den Bildern, die tags zuvor bei einem Kontrollflug mit einem Tornado-Kampflugzeug aufgenommen worden waren, seien keine neuen Infrarotsignaturen zu erkennen gewesen, erklärte der Leiter des Brandschutzzentrums der Bundeswehr, Andreas Sagurna. Trotzdem werde das Moor noch einige Zeit lang von Fußstreifen und mithilfe von Drohnen beobachtet werden, um ein eventuelles Neuaufflackern des Feuers schnell bekämpfen zu können.

Auf einer Pressekonferenz erklärte Sagurna, dass in den ersten 14 Tagen des Brandes von der Bundeswehr keinerlei Schadstoffmessungen vorgenommen oder veranlasst wurden. Warum trotz der enormen Rauchentwicklung niemand auf die Idee kam, die Luftbelastung untersuchen zu lassen, gelte es nun in der anstehenden Nachbetrachtung zu klären. „Wir haben am Anfang sehr unglücklich agiert“, sagte dazu Sagurna. Auf die Frage, wer in den ersten 14 Tagen als Einsatzleiter fungierte und damit die Verantwortung trug, gab es am Mittwoch keine Antwort.

Das zuständige Bundesamt schreitet derweil mit der Aufnahme der materiellen Schäden voran. Bislang seien etwa 60 private und 30 landwirtschaftliche Schadensmeldungen eingegangen, erklärte der Leitende Regierungsdirektor Dr. Stephan Schuster-Oppenheim. Diese würden nun in enger Zusammenarbeit mit dem Landvolk „so schnell wie irgend möglich“ bearbeitet und erstattet.

Jörg Jung
Redakteur
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2084

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