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Feuerwehr Metjendorf Standort für neue Wache gesucht

Jens Schopp

Metjendorf - Den guten Zusammenhalt in der Metjendorfer Ortswehr lobte auch Löschgruppen-Chef Gerriet Schulz in seinem Bericht bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Metjendorfer Gerätehaus. „Für viele nimmt die Feuerwehr einen großen Batzen an Zeit in Anspruch“, so Schulz. Schließlich leisteten die Männer und Frauen im abgelaufenen Jahr 4337 Dienststunden. Im Jahr davor waren es noch 4776 Stunden, die die 42 aktiven Metjendorfer Wehrleute ihrer Ortswehr widmeten.

Zu 14 Brandeinsätzen rückte die Ortswehr im vergangenen Jahr aus, berichtete Gerriet Schulz. Der größte war ein Dachstuhlbrand im Mai in Wiefelstede. Im September stand dann noch ein Schuppen am Rande Metjendorfs in Flammen.

13 Hilfeleistungen

Zu Hilfeleistungen war die Wehr in 13 Fällen im Einsatz. Das waren umgestürzte Bäume oder Äste, die auf die Straße zu fallen drohten. Aber auch Verkehrsunfälle, bei denen die Retter eingeklemmte Personen befreien mussten. Beispielsweise im Januar auf der Borbecker Landstraße, als die Wehrleute eine eingeklemmte Person aus dem Auto retten mussten. Insgesamt wurden bei dem Unfall sieben Personen verletzt, berichtete der stellvertretende Wehrleiter Dirk Junkmann. Fünfmal rückten die Wehrleute umsonst aus, weil Brandmelder aufgelaufen waren, aber es sich um Fehlalarme handelte.

Beförderungen

Bei der Jahreshauptversammlung der Metjendorfer Feuerwehr wurden auch einige Aktive befördert.

Zum Feuerwehrmann wurde Martin Steigerwald (vorne 3. v. l.) ernannt.

Oberfeuerwehrmänner in der Metjendorfer Ortswehr sind jetzt Michael Börsing, Jannes Hörmann (v. l.) und Lukas Sander (r.).

Gut funktioniere auch die Nachwuchsarbeit. Die Jugendfeuerwehr belegte beim Kreiswettbewerb den vierten Platz. Sie hat 20 Mitglieder.

In seinem Grußwort hob Bürgermeister Jörg Pieper hervor, dass in Metjendorf Feuerwehr gelebt werde. Er ging auch auf das Problem des zu beengten Gerätehauses ein. Ein Neubau sei ab 2022 denkbar. Nur: Die Standortfrage sei noch nicht gelöst. „Wir brauchen eine Wache an zentraler Stelle im Ort. Dafür habe ich aber noch keine Lösung.“ Für Vorschläge wäre er dankbar, so Pieper,

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