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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Mehr als 50 Verletzte nach Flächenbrand

29.07.2019

Midlum Großeinsatz von Polizei und Feuerwehren auf einem Campingplatz am Kranburger See bei Midlum, nördlich von Bremerhaven: In unmittelbarer Nähe der mit 1800 Gästen gut besuchten Anlage geriet bei landwirtschaftlichen Arbeiten mit einem Mähdrescher am frühen Samstagabend ein zum Teil abgeerntetes Feld in Brand. Schnell bedrohten die Flammen nicht nur den Campingplatz, sondern auch ein nahegelegenes kleines Waldstück an der Wurster Nordseeküste.

In kürzester Zeit klagten Camper wegen eingeatmeter Rauchgase über Atembeschwerden. Sechs Notärzte und 130 Rettungskräfte kümmerten sich im Verlauf des Einsatzes um 55 verletzte Männer, Frauen und Jugendliche. Sieben von ihnen kamen in umliegende Krankenhäuser. Lebensgefahr, sagte in der Nacht zu Sonntag ein Polizeisprecher, bestehe aber bei keinem der Patienten.

Während die Verletzten meist vor Ort medizinisch versorgt wurden, löschten Feuerwehren aus Cappel, Spieka, Midlum, Dorum, Neuenwalde, Holßel, Deichsende, Wremen, Wanhöden, Nordleda sowie Kräfte der Berufsfeuerwehr Bremerhaven und der Flugplatzfeuerwehr Nordholz das brennende Feld. 200 Feuerwehrleute waren nach Polizeiangaben daran beteiligt.

Auch die Polizei selbst war mit einem Großaufgebot zur Stelle. Beamte aus Cuxhaven und Bremerhaven begleiteten die Teilevakuierung des Campingplatzes und übernahmen die Verkehrslenkung. 300 der 1800 Besucher mussten den Campingplatz während der Löscharbeiten vorübergehend verlassen. Bis zum Eintreffen eines Polizeihubschraubers dokumentierte die Feuerwehr per Drohne das Geschehen aus der Luft.

Nachdem „Feuer aus“ gemeldet wurde, nahm eine Tatortgruppe der Polizeiinspektion Cuxhaven erste Ermittlungen auf. Als Verursacher kommt laut Polizei ein Landwirt in Betracht. „Wahrscheinlich hat ein technischer Defekt in einem Mähdrescher den Brand ausgelöst“, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Der Mähdrescher wurde auf Anordnungs der Staatsanwaltschaft noch am Samstag beschlagnahmt. Die Maschine soll in der kommenden Woche untersucht werden. Auch die sonstigen Ermittlungen der Polizei werden dann fortgesetzt.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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