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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Millionenschaden: Feuer zerstört Windkraftrad

14.10.2013

Sande Ein Gesamtschaden von drei bis vier Millionen Euro ist beim Brand einer Windenergieanlage im Windpark Sande – nahe der Autobahn 29 – entstanden: In der Nacht zu Sonnabend gegen 0.45 Uhr war Feuer in der Gondel des Windrads ausgebrochen. Offenbar habe es aufgrund eines technischen Defekts eine Zündung im Generator gegeben, teilte die Polizei mit. Die zur Brandbekämpfung ausgerückte Freiwillige Feuerwehr Sande ließ das Windrad kontrolliert abbrennen – wegen der Höhe der Anlage war der Brand mit dem Löschgerät nicht zu erreichen. Am Sonnabendmorgen rückte die Feuerwehr dann nochmals aus, um nachzulöschen. Ein Sicherheitsdienst sorgte zudem dafür, dass sich niemand der Windkraftanlage näherte – es bestand Gefahr, dass weitere Teile herabfallen. Verletzt wurde niemand. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf drei bis vier Millionen Euro.

Erst am 25. September war auf dem Langenhard bei Lahr (Baden-Württemberg) ein Windrad ausgebrannt. Polizei und Feuerwehr mussten das Gebiet weiträumig absperren und die Anlage kontrolliert abbrennen lassen. Später brach ein Rotorblatt ab und stürzte aus 90 Metern Höhe in den angrenzenden Wald.

Am 3. September war an einer Windkraftanlage in der Gemeinde Dötlingen (Landkreis Oldenburg) ein fast zehn Meter langes Stück von der Spitze eines Rotorblattes abgerissen und zu Boden gestürzt. Verletzt wurde auch hier niemand. Vor Ort in Iserloy wurde das abgebrochene Stück in einem Maisfeld gefunden. Das Windrad des Herstellers Vestas, Modell V80, ist seitdem außer Betrieb, die baugleichen Windräder laufen allerdings weiter.

In Iserloy war es bereits 2006 zu einem ganz ähnlichen Vorfall gekommen, damals an einer Anlage aus dem Jahr 2001. Ein fast zehn Meter langes Stück riss ab und flog rund 200 Meter weit.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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