Sande - Bei dem Brand einer Fertigungshalle des Un­ter­nehmens Industrieservice Nord (ISN) im Gewerbegebiet an der Bahnhofstraße in Sande ist am frühen Dienstagmorgen ersten Schätzungen zufolge ein Sachschaden von rund einer Million Euro entstanden. Personen wurden bei dem Großbrand nicht verletzt. Nach ersten Begehungen des Brandorts gehen Polizei und Feuerwehr von einem technischen Defekt aus. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Die beiden Sander Ortswehren wurden gegen 4.50 Uhr alarmiert. Vor Ort konnten die eintreffenden Kräfte der Polizei und der Feuerwehr bereits offene Flammen unter dem Hallendach feststellen. Das Feuer wurde von den Ortsfeuerwehren aus Gödens und Sande und mit Unterstützung der Drehleiter aus Varel bekämpft und war gegen 9.30 Uhr schließlich abgelöscht. Die Fertigungshalle, in der in erster Linie Metallverarbeitung stattfindet, wurde zu einem großen Teil zerstört.

Nach Angaben der Einsatzleitung der Feuerwehr habe eine Gefährdung der Bevölkerung nicht bestanden. In der Halle wurden keine gefährlichen Stoffe oder Chemikalien gelagert.

Industrieservice Nord ist ein Dienstleistungsunternehmen der Oberflächen- und CNC-Zerspantechnik und liefert oder veredelt Bauteile aus allen Metallwerkstoffen für den Flugzeugbau, für die Medizintechnik, Gießereiindustrie, Automobilindustrie und den Maschinenbau. Ob und für wie lange die Produktion unterbrochen ist, stand am Dienstag noch nicht fest.

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever