MINSEN - Moderne und historische Löschtechnik stehen bei der Freiwilligen Feuerwehr Minsen dicht beieinander. Neben den beiden Löschfahrzeugen und dem Mannschaftsbus steht im Gerätehaus an der Kirchstraße in Minsen auch eine von Altkameraden der Wehr liebevoll restaurierte Handdruckspritze aus dem Jahr 1902.

Diese Geräte konnten die Besucher jetzt beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr besichtigen. Neben der alten Feuerspritze standen ein Wasser- und ein Mannschaftstransportwagen aus alten Zeiten. Alles musste damals mit Muskelkraft bedient und von Pferden gezogen werden – kein Vergleich zu den leistungsstarken und gut ausgestatteten Einsatzfahrzeugen von heute. Am Beispiel eines Autowracks zeigte die Wehr auch Rettungsmaßnahmen bei Unfällen.

Neben der Geräteausstellung hatten die Kameraden auch ein Musikprogramm. eine Tombola, Knobelspiele und einen ganzen Spielplatz für die Kinder vorbereitet. Dort konnten die Nachwuchs-Brandschützer mit einer kleinen Spritze auf Holzfiguren zielen, die bei einem Treffer umklappten. Auch für das leibliche Wohl hatten die Brandschützer und ihre Frauen ausreichend gesorgt.

Ortsbrandmeister Norbert Siebolds zeigte sich hochzufrieden mit der Resonanz und dem großen Interesse an der Arbeit der Feuerwehr. Die Wehr in Minsen ist als so genannte Stützpunktwehr auch für die Küstenorte Horumersiel und Schillig zuständig. Mit 35 Aktiven liegt sie laut Siebolds deutlich über der Sollstärke.

Ulrich Schönborn
Ulrich Schönborn Chefredaktion (Chefredakteur)