Osnabrück - Ein 45-jähriger Mann hat am Donnerstagnachtmittag in einem Zug der Nordwestbahn fremdenfeindliche Parolen gerufen und Bahnreisende beleidigt.

Ein couragierter Zeuge meldete gegen 15:15 Uhr über den Notruf der Polizei, dass ein offensichtlich stark alkoholisierter Mann, Reisende mit mutmaßlichem Migrationshintergrund fremdenfeindlich beschimpft habe. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, hätte der Betrunkene mehrfach lautstark „Scheiß Moslems“ und „Sieg Heil“ gerufen. Gleich nach der Einfahrt des Zuges in den Hauptbahnhof Osnabrück wurde der Mann durch Bundespolizisten in Empfang genommen.

Bei einem Atemalkoholtest in der Dienststelle der Bundespolizei wurden bei dem Mann 2,75 Promille gemessen. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe gab der 45-jährige Deutsche unverhohlen zu. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen.