MOORRIEM/BERLIN - Aus Anlass des vierten Weltblutspendertages würdigte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Donnerstag in Berlin das unentgeltliche Engagement seiner besonders aktiven Blutspender und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Blutspendedienste. 65 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland wurden zur Ehrung nach Berlin eingeladen, darunter auch Jürgen Brandes aus der Moorriemer Ortschaft Paradies.
Während eines abendlichen Empfangs im Berliner Opernpalais Unter den Linden überreichten DRK-Botschafterin Carmen Nebel und DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters die Ehrenurkunden und sprachen den Blutspendern und ehrenamtlichen Mitarbeitern im Namen des DRK ihren Dank aus. Während ihres Hauptstadtaufenthaltes erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, u. a. eine Schiffstour durch die historische Mitte Berlins.
Besondere Bedeutung erhielt der diesjährige Weltblutspendertag auch in anderer Hinsicht. Dank des aktiven Einsatzes der unentgeltlichen Blutspender in Deutschland konnte das DRK vor kurzem die hundertmillionste Blutspende entgegennehmen. Die in diesem Jahr zu Ehrenden stehen stellvertretend für all jene Blutspenderinnen und Blutspender, die zu diesem eindruckvollen Spendenergebnis im 55. Jahr des Bestehens der DRK-Blutspendedienste beigetragen haben.
Täglich werden bei den Blutspendediensten des DRK rund 15 000 Blutspenden entnommen. Allein in Deutschland werden jährlich fünf Millionen Blutspenden benötigt. Die Blutspendedienste des DRK können dazu 80 Prozent beitragen.
Der Weltblutspendertag wurde erstmals im Jahr 2003 auf Initiative der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK) ausgerufen. Mit dem Gedenktag würdigen die Initiatoren die herausragende Leistung der Menschen, die unentgeltlich Blut spenden.
