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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Mordverdacht – Haftbefehl gegen 22-Jährigen

02.06.2017

Oldenburg Viele Menschen in Oldenburg sind noch immer erschüttert über die Bluttat in der Innenstadt. In der Achternstraße wurden weiße Rosen als Zeichen der Trauer niedergelegt. In der belebten Fußgängerzone war am Mittwochabend kurz vor 18 Uhr ein 33-jähriger Syrer mit mehreren Messerstichen niedergestreckt worden. Eine Stunde später hatte die Polizei bereits zwei der Tat dringend verdächtige syrische Asylbewerber festgenommen.

Einer der beiden 22-jährigen Tatverdächtigen wurde allerdings später wieder auf freien Fuß gesetzt. „Ihm war kein Tatzusammenhang nachzuweisen“, erklärte Polizeisprecherin Lena Bohlken am Donnerstag. Viele Zeugen hatten sich bei der Polizei gemeldet. Der entscheidende Hinweis sei jedoch von einem Busfahrer gekommen, in dessen Bus die Verdächtigen Richtung Eversten fuhren.

Gegen den anderen 22-Jährigen erließ das Amtsgericht Oldenburg am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes. Der Tatverdächtige wurde in die Justizvollzugsanstalt gebracht. Die weiteren Ermittlungen sowie Zeugenbefragungen dauern an.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sagte am Donnerstag, er sei „erschüttert“ über die Ereignisse in der Innenstadt. Die Ermittlungen seien nun Sache der Polizei. „Wir als Stadt sind jetzt dabei, uns im Rahmen der Flüchtlings- und Sozialarbeit um das Umfeld des Opfers zu kümmern.“

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund zahlreicher Verstöße gegen unsere Netiquette und das große Aufkommen von strafrechtlich relevanten Hass-Kommentaren haben wir bei diesem Artikel die Kommentarfunktion abgeschaltet. Warum wir diesen unerfreulichen Schritt gehen, erkläre ich Ihnen in diesem Artikel.

Denis Krick, Mitglied der Chefredaktion