Munster - Nach dem Unfall bei einer Sprengübung in Munster mit vier verletzten Soldaten suchen derzeit Bundeswehr und Polizei nach Ursachen und möglichen Verantwortlichen. „Der Zentrale Kriminaldienst hat die Ermittlungen aufgenommen“, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Heidekreis am Donnerstag.

„Zunächst hat die Bundeswehr intern ermittelt“, sagte ein Sprecher des zuständigen Kommandos Territoriale Aufgaben in Berlin am Donnerstag. So sei noch am Mittwoch ein Experte des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr nach Munster gekommen, um den Vorfall zu untersuchen. „Die Truppenübungsplatz-Kommandantur Munster hat heute Vormittag die örtliche zuständige Polizeidienstelle über den Vorfall informiert“, so der Sprecher am Donnerstag weiter.

Vor dem Unfall hätten zehn Soldaten der „Gruppe Kampfmittelbeseitigung“ die Entschärfung von Blindgängern und Sprengfallen auch zur Vorbereitung von Auslandseinsätzen geübt, sagte der Sprecher. Das sei Teil einer Fortbildung, die einmal jährlich in Munster stattfinde, berichtete der NDR. Die daran beteiligten Soldaten seien Spezialisten, hieß es dort. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch auf dem Truppenübungsplatz, wie die Bundeswehr schrieb.