NEERSTED/KNEHEIM - Auf einer Koppel des „Braaklander Hof“ in Neerstedt geht es in dieser Woche exotisch zu. Der BV Kneheim ist mit 35 Jugendlichen und 13 Betreuern mit seinem Sommerzeltlager zu Gast. Für sein Zeltlager wählt sich der Verein in jedem Jahr ein neues Motto – dieses Mal ist es „Afrika“.

„Am Sonnabend gab es einen Kreativtag“, sagt Julia Nienaber, eine Betreuerin. Passend zum Thema des Sommerlagers bastelteten die Jugendlichen Trommeln, „Regenmacher“ oder Masken. Abends wurden damit zusammen afrikanische Lieder und Tänze aufgeführt.

Mit dem Fahrrad

Der BV Kneheim steuert mit seinem Zeltlager in jedem Jahr einen anderen Ort an. „Wir waren unter anderem schon in Lehmden, Steinfeld und Bösel“, erinnert sich Betreuer Markus Nordmann. Wichtig sei vor allem, dass der Ort mit dem Fahrrad zu erreichen ist.

In Neerstedt ist die Gruppe, die sich aus allen Sparten des Sportvereins zusammensetzt, zum ersten Mal. Bislang konnten sie die Umgebung aber noch nicht erkunden, denn nach der Anreise am vergangenen Freitag ließ das Wetter in Neerstedt nämlich leider noch zu wünschen übrig.

Ins Freibad

Am Montag ging es dann aber ins Krandel-Freibad nach Wildeshausen. Für die nächsten Tage sind dazu noch weitere Fahrradtouren geplant.

Die 13 Betreuer sorgen bei dem Zeltlager, das noch bis Sonnabend dauert, stets für einen abwechslungsreichen Tag. „Wir machen vormittags und nachmittags Programm“, sagt Julia Nienaber. Ein Höhepunkt ist an jedem Tag die „Nachtwache“. Jeder Jugendliche hat ab 23 Uhr im Zwei-Tages-Rhythmus anderthalb Stunden Dienst. Nachts schleichen sich Eltern in das Lager und versuchen, den Vereinswimpel zu stibitzen. Die Wachen sind jedoch aufmerksam und nehmen die Diebe fest. Mit schwarzer Schuhcreme im Gesicht werden sie „gebrandmarkt“. Natürlich wird anschließend Versöhnung gefeiert.