NEU HOLZKAMP - Noch nicht ermittelt ist die Höhe des Sachschadens bei dem Scheunenbrand am Freitagabend in Neu Holzkamp (die NWZ berichtete). Auch die Ursache stehe noch nicht fest, teilte die Polizei am Sonntag mit. Nach Angaben der Feuerwehr wurde durch schnelles Eingreifen ein größerer Schaden verhindert. Die Flammen drohten bereits auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Im Schuppen befanden sich Gasflaschen, die aber rechtzeitig geborgen werden konnten.
Die Wehren aus Ganderkesee und Hengsterholz-Havekost waren mit zehn Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften vor Ort. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr aus Falkenburg brauchte nicht mehr einzugreifen, „weil sich schnell abzeichnete, dass die Kräfte ausreichen“, so Feuerwehr-Pressewart Thomas Düßmann. Mit drei C-Rohren und unter Einsatz von acht Atemschutzträgern wurde ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindert – schon nach 20 Minuten wurde der Einsatzleitung „Feuer aus“ gemeldet.
Der Schaden an und in dem Schuppengebäude dürfte beträchtlich sein. Unter anderem wurde ein Trecker und weiteres Inventar ein Raub der Flammen. Ein Feuerwehrmann erlitt beim Einsatz leichte Verletzungen und musste mit dem Rettungswagen des Roten Kreuzes in ein Krankenhaus gebracht werden.
