Neuenwege/Oldenburg - Die Tierrechtsorganisation „Peta“ hat, nach dem Brand am Sonntag in einem Schweinestall in Neuenwege, nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen den Betreiber der Schweinezuchtanlage bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg gestellt. Der Vorwurf: „Durch die unzureichenden Brandschutzmaßnahmen wurde möglicherweise billigend in Kauf genommen, dass die Schweine bei einem Feuer qualvoll ersticken oder bei vollem Bewusstsein verbrennen“, teilte „Peta“ in einer Pressemitteilung an den „Gemeinnützigen“ mit.

„Jedes Tier, das bei einem Brand im Stall stirbt, wurde grob fahrlässig getötet“, schrieb Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei „Peta“. Und weiter: „Der Brandschutz wird bei vielen Tierställen nicht ernst genommen.“ Die Organisation habe immer wieder die bestehenden Brandschutzverordnungen kritisiert, da „ein Schutz der Tiere so gut wie nicht geregelt“ sei.

In der Nacht zu Sonntag brach in dem Schweinestall in Neuenwege ein Brand aus. In dem Feuer starben 14 der insgesamt 300 Schweine. Alle drei Vareler Ortswehren waren im Einsatz.