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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Bilanz Von Sturmtief Benjamin: Keine größeren Schäden – Suche nach Containern fortgesetzt

10.01.2019

Norden Sturm „Benjamin“ und die erste kräftige Sturmflut des Jahres haben in Niedersachsen keine größeren Schäden angerichtet. An der Küste wurden Hafenbereiche überflutet, im Binnenland knickten Äste ab oder fielen Bäume um. Auf der Insel Wangerooge wurde der Strand von der Sturmflut komplett abgetragen: Das Wasser reichte bis an die Untere Strandpromenade heran und legte die Steinschüttung frei. Vielerorts fegten stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde über das Land. Auf der ostfriesischen Insel Spiekeroog wurden Orkanböen von 119 km/h (12 Beaufort) gemessen. Die Inselfähren nahmen am Mittwoch ihre Fahrpläne wieder auf, lediglich die Verbindung nach Helgoland blieb unterbrochen.

Glück hatte ein Busfahrer in Verden, als am Dienstag eine Birke gegen die Front seines leeren Linienbusses fiel: Der Mann blieb ebenso unverletzt wie ein 73-jähriger Autofahrer in Wilhelmshaven, dessen Wagen von einem umstürzenden Baum getroffen wurde.

In Dangast wurde indes ein neues Phänomen deutlich: Sturmfluten werden immer mehr zum „Event“. Laut Kurdirektor Johann Taddigs informierten sich manche Urlauber bereits bei der Buchung, ob es während ihres Aufenthalts eine Sturmflut geben könnte. Nennenswerte Schäden blieben in Dangast jedoch aus.

Unterdessen setzte das Havariekommando die unterbrochene Suche nach verloren gegangenen Containern des Frachters „MSC Zoe“ wieder fort. Daran seien ein Ölüberwachungsflugzeug und ein Hubschrauber der Bundespolizei beteiligt gewesen, sagte eine Sprecherin in Cuxhaven. Bei nachlassendem Wind und Wellengang sollten Spezialschiffe vor der deutsch-niederländischen Küste kreuzen.

Auf den Inseln und am Festland wurde zudem nach Treibgut aus der Containerladung gesucht. Auf Borkum wurden rund 15 bis 20 Kubikmeter Treibgut gesichtet, die in Kürze geborgen werden sollten. Vereinzelt landeten auch Ladungsreste wie Fahrradteile aus Kunststoff, Seifenspenderköpfe und Verpackungsreste auf den Inseln Norderney und Juist an.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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