NORDENHAM - Der Ortsbeauftragte der Johanniter-Unfall-Hilfe in Nordenham, Markus Wedemeyer, ist jetzt mit einer seltenen Ehrung bedacht worden. Der 29-Jährige erhielt das Ehrenzeichen der Johanniter-Unfall-Hilfe. Es wird vom Herrenmeister des Johanniter-Orden, Dr. Oskar Prinz von Preußen, für herausragenden Einsatz verliehen.
Das Ehrenzeichen gehört zu den höchsten Auszeichnungen, die aktiven Mitgliedern der Johanniter-Unfall-Hilfe verliehen werden können. Wedemeyer gehört zu den jüngsten, die es je erhalten haben.
1998 beigetreten
1998 ist der Sohn des früh verstorbenen Redakteurs Harald Wedemeyer den Johannitern beigetreten. 1999 begann er seinen Zivildienst beim Rettungsdienst des Johanniter-Ortsverbandes Stedingen. Auch nach dem Ende des Zivildienstes blieb er den Johannitern treu: Er wurde Fachausbilder und Pressesprecher des Ortsverbandes Nordenham, baute dessen Internetseite auf und leitete das Team Neue Medien im Landesverband Niedersachsen/Bremen. Währenddessen studierte er in Lübeck Medizin.
Am 11. November 2007 übernahm Wedemeyer – inzwischen arbeitete er als Arzt am Vareler Krankenhaus – das Amt des Ortsbeauftragten von Klaus Martin. Der hatte es 30 Jahre lang inne gehabt und wechselte jetzt in die Position des stellvertretenden Ortsbeauftragten und Verantwortlichen für Auslandseinsätze. Derzeit arbeitet Markus Wedemeyer an einem Krankenhaus in Bremerhaven; er wohnt jetzt auch in der Seestadt.
1890 Förderer
Wedemeyer wurde das Ehrenzeichen in der Regionalgeschäftsstelle der Johanniter in Oldenburg überreicht. Er war von der Ehrung überrascht.
Der Nordenhamer JUH-Ortsverband gehört zu den größten ehrenamtlichen überhaupt, sagt der Kommunikationsreferent des Regionalverbandes Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe, Stefan Greiber. Er zählt 1890 fördernde Mitglieder, 52 aktive Helfer und 27 Jugendliche.
