NORDENHAM - Lebensgefährlich verletzt worden ist bei einem Verkehrsunfall in der Nacht zum Sonnabend gegen 2 Uhr auf der Bundesstraße 212 zwischen Rahden und Blexen ein 61 Jahre alter Mann aus dem Nordenhamer Stadtteil Blexen (Kreis Wesermarsch).
In einer leichten Rechtskurve der Bundesstraße ist er auf dem Weg Richtung Blexen mit seinem Personenwagen links von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto prallte zunächst gegen einen Vorwegweiser und riss diesen aus der Verankerung, streifte dann mehrere kleine Bäume, schlug zum Schluss frontal gegen einen größeren Baum und drehte sich in entgegengesetzte Fahrtrichtung.
Die Ursache dieses schweren Unfalls ist nach Polizeiangaben noch ungeklärt. Fahrer- und Beifahrerairbag wurden ausgelöst. Der Fahrer war angeschnallt. Das Auto wurde völlig zerstört. Die Polizei schätzt den Schaden auf 3000 Euro.
Der eingeklemmte 61-Jährige konnte erst nach aufwendigem, etwa einstündigen Einsatz der Ortswehren Schweewarden und Nordenham, die mit etwa 25 Feuerwehrleuten angerückt waren, mit Hilfe schweren Gerätes aus dem Fahrzeug geborgen werden.
Das Armaturenbrett des Autos war auf die Brust des Fahrers gedrückt worden. Die Feuerwehr setzte unter Leitung von Stadtbrandmeister Ralf Hoyer zwei Hydraulikaggregate, zwei Scheren, zwei Spreitzer und zwei Rettungszylinder ein.
Aufgrund starken nächtlichen Nebels konnte der angeforderte Rettungshubschrauber nicht starten. Mit einem Rettungswagen wurde der Schwerverletzte zunächst in die Wesermarsch-Klinik in Nordenham gebracht und anschließend in das Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch.
