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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

„Felix“ rettet die kleinsten Patienten im Nordwesten

30.05.2015

Oldenburg Schnelle Hilfe ist nötig, wenn frühgeborene Kinder in Lebensgefahr schweben und zur Rettung in ein spezielles Krankenhaus müssen. Um die erheblichen Risiken während des Transportes zu verringern, ist der Baby-Notarztwagen „Felix“ entwickelt worden. Ein solches Spezialfahrzeug ist seit Ende 2013 an der Kinderklinik des Klinikums Oldenburg stationiert. Seit Sommer 2014 wurden 13 Einsätze mit dem Rettungswagen gefahren.

Von Freitag bis Sonntag treffen sich rund 30 Pflegekräfte und Ärzte, die mit diesem speziellen Rettungswagen im Einsatz sind. Team-Training ist angesagt. „Dabei geht es nicht um eine fachliche Fortbildung, sondern darum, im Ernstfall richtig zu reagieren. Es wird das Zusammenspiel trainiert, um Störfaktoren erst gar nicht aufkommen zu lassen“, so Prof. Dr. Jürgen Seidenberg, Direktor der Kinderklinik.

Der Transport in einem konventionellen Rettungswagen ist für diese kleinen Patienten nicht ungefährlich. Damit sie schonend und medizinisch optimal transportiert werden, hat die Björn Steiger Stiftung mit mehreren Partnern diesen neuartigen Notarztwagen entwickelt. Er wird für Transporte von Emden, Nordenham, Papenburg, Westerstede, Aurich Leer und Delmenhorst nach Oldenburg eingesetzt.

„Früh- und Neugeborene sind besonders gefährdet, da die kleinen Blutgefäße im Kopf sehr schnell einreißen und es zu Blutungen kommen kann. Es ist jetzt optimal, die Babys in einem elektronisch abgefederten Inkubator zu transportieren“, betont Seidenberg.

Nachdem an der technischen Ausstattung des Rettungswagens nach der Auslieferung noch gefeilt wurde, stehen an diesem Wochenende die handelnden Personen im Mittelpunkt. „Das Training von kritischen Situationen im Team, die bei der Transportvorbereitung und während des Transports auftreten können, ist sehr wichtig für Ärzte und Pflegekräfte. Und das geschieht in realitätsnaher Arbeitsumgebung mit einem hochtechnisierten kindlichen Ganzkörper-Patientensimulator“, erklärt Seidenberg.


     www.steiger-stiftung.de 
Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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