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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Ölunfall bedroht Schwäne in Zeteler Marsch

21.11.2013

Zetel Nach dem Ölunfall auf dem Kavernengelände in Etzel (Kreis Wittmund) hat sich am Mittwochnachmittag im Bereich der Zeteler Marsch erstmals gezeigt, wie schwer die Folgen der Katastrophe für die Tierwelt sind. Auf dem Grünland wurden zwei Höckerschwäne gesehen, die dort stark verölt rasten. Die verölten Tiere putzen sich ständig, wie Burkhard Schäfer vom Naturschutzbund Friedeburg berichtete. Es sei bekannt, so heißt es, dass dabei Ölpartikel in den Magen-Darmtrakt der Vögel gelangen. Dies führe oft zum Tode.

Ein Spezial mit allen Berichten und weiteren Bildern vom Ölunfall in Etzel

Der Landkreis Friesland hat indes am Mittwoch die Konsequenzen aus dem fehlerhaften Krisenmanagement gezogen und nun für das Gebiet des Landkreises Friesland die Verantwortung für die Gefahrenabwehr übernommen. Helfer der Freiwilligen Feuerwehren haben unterdessen bei Ellenserdammersiel weitere Ölsperren errichtet, um ein Weiterfließen des Öls in Richtung Jadebusen zu verhindern.

Nach dem Unfall hat sich der Ölteppich weiter ausgebreitet. Die Feuerwehr habe in der Nacht zum Mittwoch weitere Sperren gesetzt, um zu verhindern, dass das Öl in den Jadebusen gelange, sagte ein Sprecher des Landkreises Wittmund. Am Sonntag waren bis zu 40 Kubikmeter Öl durch eine nicht verschlossene Entlüftungsanlage ausgelaufen und hatten umliegende Gewässer verschmutzt. Die Ursache des Unfalls und das ganze Ausmaß der Umweltschäden stehen bisher noch nicht fest.

Hans Begerow
Leitung
Politik/Region
Tel:
0441 9988 2091

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