Ofenerdiek - Auch im Ofenerdieker Bürgerverein ist man mit dem Müllproblem im Stadtteilpark Swarte Moor beschäftigt. Wie berichtet, wird das schöne Areal am See auch gern für kleine Partys genutzt – vornehmlich am Wochenende. Und oft bleiben die Abfälle liegen; nicht nur im Bereich der Picknicktische, sondern auch im Sand der Kletterlandschaft. „Vor allem die Scherben sind eine erhöhte Gefahr für die Kinder, die hier spielen“, betont Ernst Dickermann, der den Bürgerverein Ofenerdiek in der Arbeitsgemeinschaft Stadtoldenburger Bürgervereine (Astob) vertritt.
Das Thema wollen die Ofenerdieker am Montag, 16. September, gern mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann diskutieren. Der hat für diesen Tag zum jährlichen Gespräch mit der Astob eingeladen. „Videoüberwachung, Flaschenverbot“, sind Schlagwörter, die zum Müllproblem am See von den Ofenerdiekern genannt werden. Ob sie die Lösung sind? „Wir haben keine Allheilmittel. Wir wollen einfach die Diskussion mit dem Oberbürgermeister und den Fachdiensten der Stadtverwaltung anstoßen“, erklärt Ernst Dickermann. Wichtig sei es den Ofenerdiekern, eine langfristig und tragfähige Lösung zu finden, die bei allen Beteiligten auch auf Akzeptanz stoße. „Also nicht mit dem erhobenen Zeigefinger.“ Vielleicht könne man sich auch mit Streetworkern und dem Team der Freizeitstätte an einen Tisch setzen.
Letztlich sei das Müllproblem am Swarte-Moor-See ja auch kein Einzelfall. „Das Problem kennt man an anderen Standorte im Stadtgebiet ja auch“, sagt Ernst Dickermann und blickt der Diskussion mit dem Oberbürgermeister gespannt entgegen.
