Oldenburg - Ausgangspunkt war die mutmaßliche Misshandlung seines vierjährigen Sohnes – einem laut Staatsanwaltschaft „versuchten Tötungsdelikt“. Dann aber konnten mit der Festnahme des 27-jährigen Oldenburgers am Freitag weitere Delikte festgestellt und die Ermittlungen im großen Umfang auch bei dessen Kontaktpersonen fortgeführt werden. Beim Zugriff durch die Einsatzkräfte trug der Familienvater eine scharfe Schusswaffe bei sich.
Der Mann ist kein unbescholtenes Blatt – gegen ihn wurde schon seit Monaten wegen des Verdachts des bandenmäßigen Rauschgifthandels ermittelt, bis es nun Hinweise auf die akute, aber noch nicht bestätigte Bedrohungslage des Kindes gab.
Im Rahmen der Ermittlungen wurde auch sein Kompagnon, ein polizeibekannter Oldenburger (40), in Hannover festgenommen. In dessen Wohnung fanden sich unter anderem eine scharfe Maschinenpistole und ein Kilo Marihuana. Die Ermittlungen gegen die „gefährlichen Straftäter“, so die federführende Zentrale Kriminalinspektion, würden fortgesetzt.
