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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Tierquäler scheitert vor OLG Oldenburg mit Revision

16.08.2019

Oldenburg /Emsland Wegen vermeintlicher Rechtsfehlern ist ein 40-jähriger Mann aus dem Emsland vor den 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Oldenburg in Revision gegangen. Das Landgericht hatte den Mann wegen Tierquälerei in einem Schlachthof in Osnabrück zu einer Geldstrafe von 2100 Euro verurteilt.

Der Mann hatte Schlachtvieh bei einem Schlachthof im Landkreis Osnabrück abgeliefert, in dem täglich 200 bis 450 Bullen geschlachtet werden. Im Treibgang zur sogenannten Tötebox schlug der Emsländer einem Tier unvermittelt mit einem Treibstock direkt auf das rechte Auge, das innerhalb von wenigen Minuten stark anschwoll. In der Verhandlung vor dem Amtsgericht Bersenbrück und in der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Osnabrück stritt der Mann die Tat ab. Er wurde aber durch die Zeugenaussage der Amtstierärztin überführt.

Die damalige Einlassung des Angeklagten vor dem Landgericht, es handele sich um eine „absolute Bagatelle“ und Rinder könnten eben „viel aushalten“ sei schlechterdings nicht nachvollziehbar.

Der Senat verwarf jetzt die Revision des Mannes. Das Urteil des Landgerichts weise keine Rechtsfehler auf. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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