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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen im Fall Raab ein

23.08.2018

Oldenburg Dem ehemaligen Chefarzt des Klinikums Oldenburg, Prof. Dr. Hans-Rudolf Raab, sind keine Arzt-Fehler anzulasten. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat ihre Ermittlungen wegen des Verdachts „der fehlerhaften Heilbehandlung“ mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt, wie eine Sprecherin auf Nachfrage der NWZ mitteilte.

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Dem langjährigen Leiter der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie war vorgeworfen worden, in mehreren Fällen nicht angemessene Eingriffe an Patienten vorgenommen zu haben. Nach eineinhalb Jahren Ermittlungsarbeit, an der auch ein medizinischer Gutachter beteiligt war, meldet die Behörde nun, dass sich der Vorwurf in keinem der Fälle bestätigt habe.

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Raab hatte das Klinikum im März 2017 überraschend verlassen, „auf eigenen Wunsch“, wie es hieß. Über die Gründe gab es zunächst zahlreiche Spekulationen. Dann wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft nach einer Strafanzeige der Krankenhausspitze Ermittlungen gegen den Chirurgen eingeleitet hatte. Der Vorwurf: falsche Behandlung von Patienten und Abrechnungsbetrug. Die Ermittlungen wegen des Betrugsvorwurfs dauern weiter an, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte.

Bekannt wurde allerdings auch, dass im Klinikum seit Längerem der Haussegen schief hängt; das Verhältnis zwischen Klinikum-Alleinvorstand Dr. Dirk Tenzer und einem Teil der Chefärzte gilt als zerrüttet. Raab, vor seinem Ausscheiden stellvertretender ärztlicher Direktor des Hauses, gilt als Kritiker von Tenzer.

Raab will sich am Freitag zum aktuellen Stand der Ermittlungen äußern, sein Anwalt hat zu einem Pressegespräch eingeladen.

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Karsten Krogmann Redakteur / Reportage-Redaktion
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