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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

120 Nebenkläger wollen Högel ins Gesicht sehen

17.03.2018

Oldenburg 120 Nebenkläger und 17 Nebenklagevertreter sind an dem Strafprozess wegen der größten Mordserie der Nachkriegszeit beteiligt: Das Verfahren gegen den ehemaligen Krankenpfleger Niels Högel, dem die Staatsanwaltschaft 97 Patientenmorde zur Last legt. Högel soll die Patienten während seiner Tätigkeit als Krankenpfleger in Kliniken in Oldenburg und Delmenhorst getötet haben.

Wegen der zahlreichen Nebenkläger und des großen Interesses der Öffentlichkeit wählte das Landgericht Oldenburg die Weser-Ems-Halle als Verhandlungsort aus. Nicht nur, um „den Verfahrensbeteiligten, sondern auch interessierter Öffentlichkeit und Medien in größtmöglichem Umfang Zugang zu den Verhandlungen zu gewährleisten“, teilt das Landgericht mit.

Nach dem Auftakt am Mittwoch, 30. Oktober, hat das Landgericht noch 23 weitere Verhandlungstage bis zum 17. Mai 2019 terminiert. Wegen des Umfangs des Verfahrens hat das Gericht dem Angeklagten Högel eine weitere Pflichtverteidigerin beigeordnet. Bereits 2006 stand Högel erstmals wegen der Tötung eines Patienten vor Gericht, das Urteil wurde indes aufgehoben und 2008 an das Landgericht zurückverwiesen. 2014 folgte ein zweiter Strafprozess wegen der Tötung von fünf Patienten, der mit seiner Verurteilung zu lebenslanger Haft endete.


Ein Dossier zum Fall Högel unter   www.nwzonline.de/der-fall-hoegel 
Hans Begerow
Leitung
Politik/Region
Tel:
0441 9988 2091

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