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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Ermittlungen gegen Högels Ex-Kollegen ziehen sich hin

25.04.2019

Oldenburg Die Ermittlungen gegen ehemalige Kollegen des Patientenmörders Niels Högel aus dem Klinikum Oldenburg wegen Tötung durch Unterlassen können wohl frühestens im Herbst abgeschlossen werden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Oldenburg auf Nachfrage der NWZ mit.

Wie Sprecher Dr. Martin Koziolek sagte, seien Nachermittlungen notwendig geworden „zu Sachverhalten, die sich aus dem aktuellen Prozess ergeben haben“. Der frühere Krankenpfleger Högel steht zurzeit in Oldenburg vor Gericht. Er soll 100 Patienten ermordet haben: 36 im Klinikum Oldenburg und 64 weitere im Klinikum Delmenhorst.

Lesen Sie hier alle Artikel zum Fall des Patientenmörders Niels Högel

Nach Informationen der NWZ haben die Ermittler fünf Högel-Kollegen aus Oldenburg im Visier: den damaligen Geschäftsführer des Klinikums, zwei Chefärzte, die damalige Pflegedirektorin und einen Stationsleiter. Ihnen wird vorgeworfen, Högel trotz Hinweisen nicht gestoppt zu haben. Ursprünglich war mit dem Abschluss der Ermittlungen und einer möglichen Anklageerhebung im Frühjahr 2019 gerechnet worden.

Unabhängig von den Oldenburger Klinikum-Ermittlungen müssen sich auf jeden Fall vier ehemalige Högel-Kollegen aus dem Klinikum Delmenhorst vor Gericht verantworten. Hier hatte die Staatsanwaltschaft bereits 2017 sechs Anklagen wegen Tötung durch Unterlassen erhoben. Gegen zwei Ärzte und zwei Stationsleitungen haben die Gerichte die Anklagen zugelassen, nicht aber gegen zwei Pflegekräfte. Ein Termin für den Prozessbeginn steht noch nicht fest.

Der Mordprozess gegen Högel wird an diesem Donnerstag und Freitag in der Weser-Ems-Halle Oldenburg fortgesetzt. Es sollen medizinische und psychiatrische Gutachter gehört werden.


Mehr Texte:   www.nwzonline.de/krankenpfleger-prozess 
Karsten Krogmann Redakteur / Reportage-Redaktion
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