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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

23-Jähriger Bei Rastede Überfahren: Polizisten von Unfalltod „sehr betroffen“

01.12.2017

Oldenburg /Rastede Die beiden Polizeikommissare, gegen die Oldenburgs Staatsanwaltschaft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Aussetzung und der fahrlässigen Tötung eines 23-jährigen Iraners eingeleitet hat, sind vorerst vom Dienst freigestellt. Bei ihnen handelt es sich um einen 22- und einen 24-jährigen Beamten. „Die vorübergehende Freistellung bedeutet keine Vorverurteilung“, betont Kommissarin Melissa Oltmanns von der Polizeidirektion.

Dort ist man um eine „vollumfängliche Aufklärung der Geschehnisse“ an besagtem 19. November bemüht. Emotional seien indes „wir alle, insbesondere die jungen Beamten, sehr betroffen von diesem tragischen Geschehen“, heißt es.

Josef Schade, Leiter des zentralen Kriminaldienstes der Inspektion Cloppenburg/Vechta und eingesetzter Ermittler, erhält Unterstützung – daher sei gewährleistet, dass es zu „keinerlei Verzögerungen“ im Verfahren kommen werde. Derzeit würden noch Zeugen – darunter Beamte der betroffenen Inspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland – befragt. „Informationen zu den Ermittlungen werden wir mit Blick auf das laufende Ermittlungsverfahren nicht geben“, sagt Oltmanns zu bisherigen Erkenntnissen. Wann mit einem Ergebnis gerechnet wird, ist unbekannt, „insbesondere die staatsanwaltschaftliche Entscheidung ist abzuwarten“. Zu diesem Zeitpunkt – unabhängig vom tatsächlichen Ausgang der Ermittlungen – gebe es keine internen Hinweise oder gar Schulungen. Zwischen Inspektion und der übergeordneten Direktion bestünde überdies „völliges Einvernehmen“ ob der eingeleiteten Prüfung, die letztere bereits am Montag veranlasst hatte.

Der 23-Jährige war am Sonntagmorgen mitten auf der Fahrbahn der Oldenburger Straße zwischen Oldenburg und Rastede von einem Auto angefahren worden, erlag später seinen Verletzungen. Er hatte 1,1 Promille im Blut, möglicherweise auch Cannabis konsumiert. Zur Aufklärung des Unglücks und etwaiger Verantwortlichkeiten ist der Gesundheitszustand des Opfers zum Zeitpunkt der Aussetzung durch die Beamten auf einem Parkplatz am Stubbenweg von entscheidender Bedeutung.

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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