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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Polizisten

28.11.2017

Oldenburg /Rastede Der 23-Jährige, der am frühen Sonntagmorgen, 19. November, bei einem Verkehrsunfall auf der Oldenburger Straße ums Leben gekommen ist, war betrunken und hatte offenbar Cannabis konsumiert. Vor diesem Hintergrund hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg nunmehr ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Aussetzung und der fahrlässigen Tötung gegen zwei Polizeibeamte eingeleitet. Sie hatten das Opfer zuvor in einem Streifenwagen nach Hause bringen wollen, jedoch wegen eines Einsatzes am Stubbenweg (so die Polizei in einer ersten schriftlichen Stellungnahme zu Wochenbeginn) – gut zwei Kilometer von seiner Wohnung entfernt – abgesetzt.

Rückblick: Der 23-jährige Iraner, der in der Nadorster Straße in Oldenburg wohnte, war um 7.20 Uhr auf der Oldenburger Straße zwischen Wahnbek und Rastede vom Fahrzeug einer 29-jährigen Ammerländerin erfasst worden. Der Mann war zu Fuß auf der Straße unterwegs, wurde von der Fahrerin offenbar übersehen. Er verstarb wenig später im Ev. Krankenhaus Oldenburg.

Da es vor dem Verkehrsunfall zu Polizeieinsätzen gekommen war, die der Mann offenbar ausgelöst hatte, hatte die Polizeidirektion Oldenburg nach NWZ-Informationen bereits am vergangenen Montag entschieden, die Gesamtumstände klären zu lassen – Kriminalrat Josef Schade (Leitung Zentraler Kriminaldienst, Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta) wurde damit beauftragt. „Aus Neutralitätsgründen“, so Polizeidirektionssprecher Mathias Kutzner.

Mit heutigem Stand ist aufgrund vorläufiger Untersuchungsergebnisse davon auszugehen, dass der 23-Jährige zum Zeitpunkt des Unfalles einen Blutalkoholwert von mindestens 1,1 Promille hatte. Ebenso wurde eine Beeinflussung durch THC (Tetrahydrocannabinol) festgestellt, so dass von einem Cannabiskonsum auszugehen ist. Mit einem abschließenden Untersuchungsergebnis ist in den nächsten Wochen zu rechnen.

Es liegen darüber hinaus laut Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizeidirektion Oldenburg mittlerweile unabhängige Zeugenaussagen vor, wonach der 23-Jährige zuvor in der Innenstadt Alkohol konsumierte und vor dem Unfall einen orientierungslosen Eindruck hinterließ.

Lesen Sie auch: Unfallopfer wird obduziert – Polizeiverhalten überprüft, NWZ-Artikel vom 24. November

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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Jantje Ziegeler Redakteurin / Online-Redaktion
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