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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Mehr tödliche Verkehrsunfälle im Nordwesten

28.03.2019

Oldenburg Während die Gesamtanzahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Oldenburg im Jahr 2018 leicht gesunken ist von 44.708 (2017) auf 44.629, ist die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle im Vergleich zu 2017 um 16,7 Prozent angestiegen. Das teilten am Mittwoch Polizeivizepräsident Bernd Deutschmann und Wilfried Grieme, Dezernatsleiter für den Bereich Einsatz und Verkehr, bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik im Landesbehördenzentrum Oldenburg mit. Zu Tode kamen in 2018 bei Verkehrsunfällen 112 Personen (2017: 96), davon waren die meisten (50) per Pkw unterwegs, gefolgt vom motorisierten Zweirad (24). Schwer verletzt wurden 1379 Menschen (1416), leichte Verletzungen erlitten 8518 (8616).

Die Gefahr auf Landstraßen tödlich zu verunglücken, sei immer noch am größten, hieß es. 2018 kamen von den insgesamt 112 Unfalltoten 74 auf der Landstraße ums Leben. Nach wie vor sei unangepasste Geschwindigkeit dabei eine der Hauptunfallursachen, erläuterte Grieme. Die Zahl der auf Autobahnen tödlich verunglückten Personen war die höchste seit 2009. Die Zahl stieg von 10 (2017) auf 14 Unfalltote.

Neben der Geschwindigkeit (zu 22,3 Prozent die Ursache bei den tödlichen Unfällen in 2018) sei vor allem die Ablenkung („Sonstiges“: 25,5 Prozent) im Straßenverkehr eine nicht zu unterschätzende Unfallursache, so der Dezernatsleiter. Alkohol war in 4,3 Prozent der Fälle die Ursache bei den tödlichen Unfällen.

Die Risikogruppe der sogenannten „jungen Fahrer“ (18 bis 24 Jahre alt) sei überproportional häufig an Verkehrsunfällen beteiligt, sagte Grieme. 2018 verunglückten 17 junge Menschen tödlich (2017: 18). Die Zahl der Schwerverletzten aus dieser Gruppe sank von 222 in 2017 auf 217 im Jahr 2018. „Wir tun viel in der Prävention, gehen auch an Fahrschulen, um Fahranfänger zu sensibilisieren“, so Grieme. Bei der Risikogruppe Senioren (ab 65 Jahren) stieg die Zahl der bei Verkehrsunfällen Getöteten um 15 auf 37 Personen (2017: 22). Bei den Schwerverletzten gab es eine Zunahme von 269 (2017) auf 318 (2018).

Die Zahl der getöteten Personen, die mit dem Fahrrad oder dem Pedelec unterwegs waren, hat sich 2018 im Vergleich zu 2017 auf 20 verdoppelt. Sieben der acht tödlich verletzten Pedelec-Fahrer waren mindestens 65 Jahre alt.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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