Oldenburg - Zwei Taschendiebe sind am Wochenende von der Bundespolizei am Bahnhof in Oldenburg gestellt worden, wie die Polizei mitteilt.

Demnach erkannten Zivilfahnder der Bundespolizei Bremen am vergangenen Samstag im Hauptbahnhof Bremen zwei ihnen bekannte Taschendiebe. Die „Gunst der Stunde“ ergab sich bei den Personen offenbar nicht, so dass die Beamten nicht einschreiten mussten. Die Personen nahmen nach einiger Zeit einen Zug Richtung Oldenburg, wie es heißt. Die wachsamen Kollegen in Oldenburg erkannten die Personen. Dabei fiel ihnen etwas auf: Beim Einstieg in Bremen hatte lediglich einer der Männer eine Umhängetasche dabei. Beim Ausstieg in Oldenburg waren es dann allerdings zwei Taschen.

Die beiden Algerier im Alter von 32 und 43 Jahren wurden angehalten, zum Sachverhalt befragt und wegen Diebstahls angezeigt. In der Umhängetasche befand sich das Beatmungsgerät eines 66-Jährigen, der im Zug auf dem Weg nach Norderney war. Da der Zug bereits wieder unterwegs war und der Geschädigte das Beatmungsgerät täglich benötigt, ließen sich die Beteiligten eine Lösung einfallen. Durch das gute Zusammenwirken konnte das Gerät mit einem Folgezug Richtung Norderney an den Geschädigten gebracht und übergeben werden. Das teilt die Polizei mit.