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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Ticker Zu „sabine“: Bilanz nach Sturmnacht: Schulausfälle, Schäden und gesperrte Straßen

10.02.2020

Oldenburg Ausgefallene Züge, gesperrte Straßen, ausgefallene Flüge: Orkantief „Sabine“ hat den Menschen in Niedersachsen und Bremen am Montag einen stürmischen Wochenstart gebracht. Allerdings fielen die am Morgen sichtbaren Sturmschäden nach einem ersten Eindruck weniger schlimm aus als zunächst befürchtet worden war. „Auch wenn wir viele Einsätze gefahren sind, ist am Ende doch weniger passiert als erwartet“, sagte ein Sprecher der Polizei Hannover am frühen Montagmorgen.

Die Großleitstelle Oldenburg zählte von Sonntagmittag bis Montagmittag (jeweils 14 Uhr) 1.226 Einsätze in den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Oldenburg und Wesermarsch sowie aus den Städten Oldenburg und Delmenhorst.

Achtung Autofahrer

Auf vielen Straßen in der Region können noch runtergewehte Äste liegen. Es kann immer wieder zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Stau auf dem Weg zur Weserfähre in Golzwarden am Montagmorgen (Foto: Markus Minten)

Aufgrund einer technischen Störung, ausgelöst durch „Sabine“, wurde außerdem der Wesertunnel über Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Es gab einen Kurzschluss, so dass die Stromversorgung im Tunnel nicht funktioniert.

An den Weserfähren, zum Beispiel in Brake-Golzwarden, kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Schulausfälle am Montagmorgen

Einen freien Tag hatten viele Schülerinnen und Schüler: In vielen Landkreisen und Städten fiel witterungsbedingt am Montag der Unterricht an allgemeinen und berufsbildenden Schulen aus. Nicht zuletzt auch, weil der Transport der Schüler wegen des Sturms ausfiel.

Im Landkreis Oldenburg fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen aus. Darunter auch die Graf-Anton-Günther-Schule. An der freien Waldorfschule Blumenhof findet ebenfalls kein Unterricht statt.

In Oldenburg findet an der Paulus-Schule kein Unterricht statt. An allen anderen Schulen in Oldenburg beginnt der Unterricht erst zur dritten Stunde, wie Stadtsprecher Reinhard Schenke der NWZ mitteilte. Ab der dritten Stunde findet der Unterricht wie gewohnt statt. Eine Betreuung der Schüler, die früher zur Schule kommen, ist gewährleistet.

Landkreis Ammerland: Hier fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen aus. Auch die Fahrdienste zu auswärtigen Förderschulen und für das Heilpädagogische Zentrum sowie für die Werkstätten für behinderte Menschen der GPS im Ammerland fallen aus.

Auch im Kreis Wesermarsch fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen aus. Für die Teilzeitschüler der Berufsbildenden Schulen findet Unterricht statt. Die Schulbusse fahren nicht.

Landkreis Friesland: Der Unterricht fällt an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen witterungsbedingt aus. Ausnahme ist die Insel Wangerooge.

Landkreise Cloppenburg und Vechta: Schon gestern hatten beide Landkreise mitgeteilt, dass die Schule an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen ausfällt. Beim Abgleich der Wetterlagen sei ein anhaltend hohes Sturmaufkommen mit Orkanböen auch für das Kreisgebiet vorhergesagt gewesen, sagt Kreissprecher Frank Beumker auf Nachfrage der NWZ. Es sei in der Folge mit weiteren witterungsbedingten Vorfällen wie umgestürzten Bäumen zu rechnen.Der Schulausfall erfolgte in Absprache mit dem Lagezentrum der Polizei, den umliegenden Landkreisen und den Straßenmeistereien im Sinne der Sicherheit aller Beteiligter.

Der Landkreis konnte am Montagnachmittag noch keine abschließende Entscheidung über einen witterungsbedingten Schulausfall am Dienstag treffen. Der Landkreis stehe dazu im ständigen Austausch mit den betreffenden Behörden und Institutionen. „Diese Entscheidung wird mutmaßlich erst in den späten Abendstunden bzw. frühen Morgenstunden getroffen werden“, heißt es weiter aus dem Kreishaus. Über einen Schulausfall wird der Landkreis durch Radiodurchsagen, über Instagram sowie die kreiseigene Internetseite www.lkclp.de informieren. Das letzte Mal war der Unterricht kreisweit wegen Eisglätte am 7. Januar 2016 ausgefallen. Am 5. Dezember 2013 fiel die Schule wegen Sturm- bzw. Orkanwarnung aus.

„Zum Schutz der Kinder, die von außerhalb mit dem Bus kommen, kann ich die Absage verstehen. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Denn so dramatisch schlimm finde ich den Sturm im Stadtgebiet jetzt nicht“, sagt Ingo Götting, Schulleiter der Grundschule St. Andreas in Cloppenburg. Drei Kinder standen am Montagmorgen vor der Schultür – aber nur, weil die Eltern die Absage des Unterrichts nicht mitbekommen hatten. Die drei wurden dann nach einem Telefonat mit den Eltern abgeholt. „Wir hatten mit dem zehnfachen gerechnet – 30 Kinder sind der Normalfall. Der Buschfunk über die sozialen Medien hat wohl gut funktioniert“, so Götting. Auch den Lehrern von außerhalb ist Götting entgegen gekommen. Die Kollegen konnten später losfahren. Die Lehrer durften warten, bis es gegen 8 Uhr hell wurde und eine Stunde später kommen – auch da stand die Sicherheit im Vordergrund, so Götting.

„Wegen des Orkantiefs Sabine bestand ein erhebliches Risiko, dass die Schulwege am Montag nicht sicher und Leib und Leben der Schülerinnen und Schüler gefährdet sind“, begründet der Landkreis Vechta den Schulausfall am Montag. Ob es am Dienstag zu einem Ausfall komme, hänge davon ab, wie sich das Wetter weiter entwickele. „Eine Entscheidung fällen wir gegebenenfalls spätestens am Dienstag in den frühen Morgenstunden“, teilt Pressesprecher Jochen Steinkamp mit.

Ausgefallene Züge und Verspätungen

Und der Orkan soll noch stundenlang weiter stürmen: Die stärksten Böen und teils auch Starkregen erwarten die Meteorologen jetzt für den Süden. Für die komplette Südhälfte Deutschlands gilt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) die zweithöchste Unwetterwarnstufe, für einige Regionen in Baden-Württemberg und Bayern sogar die höchste - hier ist „extremes Unwetter“ zu erwarten.

Für den Fernverkehr auf den Schienen machte die Deutsche Bahn schon am Sonntagabend kaum Hoffnung: „Es ist leider schon jetzt absehbar, dass die Störungen am Montag den ganzen Tag über andauern werden.“ Auch im Regionalverkehr der Deutschen Bahn und der meisten Privatbahnen kommt es den ganz Tag über zu Stillstand oder erheblichen Einschränkungen, vielerorts geht erstmal gar nichts.

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Der Fernreiseverkehr der Deutschen Bahn lief erst im Lauf des Vormittags wieder an. Die Bahn stellte etwa im Hauptbahnhof Hannover während der Nacht drei Übernachtungszüge für die gestrandeten Reisenden auf. Ein Augenzeuge berichtete, dass die Stimmung unter den Reisenden im Hauptbahnhof trotz der Zugausfälle relativ gelassen war.

Verspätungen und Ausfälle meldete die Nordwestbahn auf der Strecke zwischen Osnabrück und Wilhelmshaven. Die Verbindung zwischen Wilhelmshaven und Bremen (RE 19) fiel wegen des Unwetters am Montag komplett aus.

„Die Kaltfront zieht sich aktuell vom Saarland über Südhessen nach Thüringen und Berlin“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes am frühen Montagmorgen. Dort gebe es schwere bis orkanartige Böen. Im Südosten Deutschlands „kommt noch alles“, das Unwetter werde hier in der ersten Tageshälfte erwartet.

Fähren eingeschränkt

10.02.2020, Niedersachsen, Oldenburg: Zwei Reisende stehen am Morgen am Oldenburger Hauptbahnhof und schauen zur Anzeigetafel der Deutschen Bahn hoch, auf der wegen den Folgen des Sturmtiefs ·Sabine· Verspätungen und Ausfälle der Züge angezeigt werden. (Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa)

Der Fährverkehr zu den ostfriesischen Inseln ist wegen des Sturmtiefs am Montag weiter behindert: Wangerooge, Langeoog, Baltrum und Helgoland sind derzeit nicht per Schiff zu erreichen. Das sagten Sprecher der Reedereien am Montag. Die Inseln Borkum, Norderney, Spiekeroog und Juist werden dagegen weiter angefahren, hieß es von den Fährgesellschaften. Ein Sprecherin der AG Ems, die von Emden aus nach Borkum übersetzt, sagte am Morgen: „Es ist noch ein bisschen windig, aber der Fährverkehr findet statt.“

Sturmflut an der Küste erwartet

An der Küste waren die Folgen des Sturmes nach ersten Erkenntnissen gering. Weil der Wind aus süd- bis südwestlicher Richtung kam, sei der Wasserstand relativ niedrig, sagte eine Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Schäden waren zunächst nicht bekannt. Weil nun der Wind aber aus Westen komme, bestehe in den nächsten Tagen die Gefahr einer leichten Sturmflut mit überfluteten Stränden und Vorländern.

Feuerwehren ziehen Bilanz

Die Großleitstelle Oldenburger Land bearbeitete am Sonntag von 14 bis 21 Uhr 592 Einsätze. Davon mussten die Feuerwehren 311 Einsätze abarbeiten. Zeitweise waren 46 Feuerwehren gleichzeitig im Einsatz. Die meisten davon wegen Sabine.

Im Landkreis Aurich (Ostfriesland) rückten die Feuerwehren insgesamt 101 Mal aus. Überwiegende Gründe für die Einsätze: umgestürzte Bäume und Überschwemmungen aufgrund des Regens in der Nacht.

Im benachbarten Landkreis Leer musste die Feuerwehr insgesamt 157 Mal ausrücken. Viele Baum waren umgeknickt und auf Straßen, Wege und Gebäude gekippt. Zahlreiche Dächer und Fassaden wurden beschädigt. In Uplengen traf ein Baum ein Fahrradfahrer und klemmte diesen zunächst ein. Die Feuerwehr musste den Radler befreien. Er wurde dann verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Einsätze am Sonntag und Montag in der Region

In Nordenham (Kreis Wesermarsch) stürzte eine Radfahrerin von ihrem Fahrrad, nachdem sie von einer Windböe erfasst wurde. Sie wurde leicht verletzt.

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In der Oldenburger Wallstraße wurden Steine vom Dach der Kneipe „Big Ben“ geweht.

In Delmenhorst wurde in der Straße „Im grünen Kamp“ am Sonntagnachmittag ein Baum entwurzelt. Er liegt quer über der Fahrbahn. Die Feuerwehr musste mit Motorsägen anrücken, um ihn zu beseitigen. Dafür wurde die Straße gesperrt. Zudem fiel ein großere Baum am Montagnachmittag auf ein Gebäudeteil einer Apotheke in der Düsternortstraße. Das Flachdach wurde stark beschädigt.

In Wildeshausen sind Bäume auf die Harpstedter Straße geweht worden. Die Feuerwehr war mit schwerem Gerät vor Ort. Die Straße musste für Räumarbeiten gesperrt werden.

Die Testspiele der Fußball-Regionalligisten VfB Oldenburg und des SSV Jeddeloh sind abgesagt worden. Auch in unteren Ligen in der Region fallen Spiele aus.

Im Ammerland waren vor allem die Feuerwehren in den Gemeinden Edewecht, Bad Zwischenahn und Westerstede gefordert.

In Ohrwege war eine Futterhütte bei einem landwirtschaftlichen Betrieb umgestürzt. Die Einsatzkräfte sicherten sie kurzerhand mit Rundballen gegen weitere Angriffe des Windes.

In Kayhausen wurden Wellblechplatten von einem Schuppen geweht. Umgestürzte Bäume waren am Nachmittag in fast allen Gemeinden des Ammerlandes der Grund für weitere Einsätze. Teilweise mussten die Feuerwehren sie mit der Motorsäge beseitigen – wenn nicht Anlieger bereits selbst Hand angelegt hatten.

Insgesamt 63 Einsätze, so das Fazit der Ammerländer Feuerwehren, mussten während des Sturms bewältigt werden.

Unsere Kollegen aus dem Landkreis Cloppenburg melden, dass am Sonntag in Molbergen die Cloppenburger Straße wegen eines umgestürzten Baumes gesperrt werden musste. Er drohte auf die Fahrbahn zu kippen.

Im Landkreis Vechta sind insgesamt 80 Bäume dem Sturm zum Opfer gefallen, der erste Baum fiel schon am Sonntag um 8.24 Uhr. Mittags stiegen dann die Einsatzzahlen. Es habe keine Verletzten gegeben. Sabine habe für einen Sturm normale Einsatzzahlen hervorgerufen. Dass im Landkreis Vechta nicht mehr passiert ist, schreibt die Einsatzleitstelle dort auch dem Umstand zu, dass hier keine Schule war.

Am Montagmorgen waren dann vor allem die Straßenmeistereien der Städte und Gemeinden im Landkreis Vechta gefragt. Sie räumten umgefallene Bäume und größere Äste weg, sodass keine Feuerwehr mehr ausrücken musste.

Von größeren Sturmschäden weitgehend verschont blieb auch die Gemeinde Ganderkesee. Das meldete Gemeindebrandmeister Bernd Lembke am Montagvormittag. Nach einer ersten Alarmierung am Sonntagmittag für die Ortswehr Schierbrok-Schönemoor gab es den Tag über weitere sturmbedingte Einsätze für die Feuerwehren Bookholzberg, Falkenburg und Ganderkesee. Hierbei handelte es sich aber überwiegend um die Beseitigung umgeknickter Bäume und Äste. In Bookhorn drohte ein Blechdach abzuheben. „Der Sturm verlief nicht so schlimm wie befürchtet“, sagte Lembke. In der Nacht blieb es ruhig. Bereits gegen 21.30 Uhr waren alle Einsätze ausgeführt worden.

Am Montagmorgen musste die Ortswehr Ganderkesee dann doch noch einmal ausrücken. An der Straße „Im Fladder“ waren zwei Bäume auf das Bahngleis gefallen. Weil die Einsatzstelle weit von der Straße entfernt war, durften die Kameraden nach der Beseitigung der Bäume mit der Nordwestbahn wieder zu ihren Fahrzeugen zurück mitfahren.

Verschont von Sturmschäden wurde auch das riesige, bereits zum Teil aufgebaute Faschingszelt auf dem Ganderkeseer Festplatz. Das gut 3000 Quadratmeter große Zelt war noch nicht mit Zeltplanen- und dächern bespannt, die bereits aufgestellte Stahlkonstruktion hielt dem Wind stand.

Auf Norderney drohten sich am Montagvormittag an einem Gebäude in der Moltkestraße einige Dachteile zu lösen und auf den Gehweg zu stürzen, teilte der Kreisfeuerwehrverband Aurich mit. Mittels einer Drehleiter konnte die Feuerwehr diese Teile bergen.

Post stellt nicht zu

Im gesamten Bereich der Niederlassungen Oldenburg sowie auch in den Landkreisen Vechta, Cloppenburg und Diepholz verzichtete die Post am Montag aufgrund der starken Orkanböen auf die Zustellung. Das teilt Stefan Laetsch, Post-Pressesprecher aus Hamburg, am Montag auf Nachfrage der NWZ mit. Die Postniederlassungen würden entscheiden, ob die Zustellerinnen und Zusteller Briefe und Pakete ausliefern. „Grundsätzlich gilt, dass wir die Sicherheit und Gesundheit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht gefährden möchten“, sagt Laetsch. Deswegen wurde auf die Zustellung verzichtet. Am Dienstag sollte der Regelbetrieb weiter gehen.

„Shitstorm“ verhindert

Gegen 13 Uhr am Sonntag konnten die Beamten der Polizei Bremerhaven gerade noch einen „Shitstorm“ verhindern. In der Max-Dietrich-Straße hatten Windböen eine mobile Baustellen-Toilette in Bewegung gesetzt und die Straße hinauf geweht. Insgesamt 27 Einsätze verzeichnete die Polizei in der Seestadt von Sonntag bis Montagmorgen.

In Wilhelmshaven wurde im Bereich des Siedlerweges/Saarbrücker Straße ein Teil einer Giebelwand eines Mehrfamilienhauses herausgerissen und stürzte auf den Gehweg. Ein dort abgestellter BMW erlitt dadurch Totalschaden, weitere Fahrzeuge wurden beschädigt.

Die Jann-Berghaus-Brücke über die Ems in Leer in Ostfriesland, neben der Erasmusbrücke eine der größten Klappbrücken Westeuropas, muss wegen Sturmschäden bis voraussichtlich 15 Uhr am Montagnachmittag gesperrt bleiben.

Probleme an Flughäfen

Wegen des aufziehenden Orkantiefs „Sabine“ sind an den Flughäfen Hannover und Bremen am Sonntag etliche Flugverbindungen gestrichen worden. In Hannover waren Flüge von und nach Paris, Amsterdam, München und Frankfurt betroffen, wie der Flughafen mitteilte. Am Bremer Airport ging es ebenfalls um Verbindungen nach Frankfurt, München, Amsterdam sowie nach Stuttgart. Der übrige Flughafenbetrieb sei derzeit aber nicht beeinträchtigt, sagte ein Sprecher des Bremer Flughafens.

Eine der größten Klappenbrücken Westeuropas musste am Nachmittag gesperrt werden. Die Sturmböen von Orkan „Sabine“ sind mittlerweile so stark, dass Teile der Jann-Berghaus-Brücke in Leer sich lösten und nun auf die Straße zu stürzen drohen.

Bei Salzbergen im Emsland fuhr ein Intercity-Zug in einen umgestürzten Baum und steckte auf offener Strecke fest. In dem IC von Amsterdam nach Berlin saßen etwa 300 Reisende, teilte die Deutsche Bahn mit. Erwartet wurde, dass der Zug mit einer Verspätung von zwei Stunden seine Fahrt fortsetzen konnte. Bei Papenburg stürzte ein Baum auf einen Regionalzug der Westfalenbahn, zu Schaden kam niemand, wie die Stadt Papenburg mitteilte. Mit Verdacht auf einen Knochenbruch wurde in Papenburg allerdings ein Feuerwehrmann ins Krankenhaus gebracht.

Der Sturm "Sabine" hat einen Dachschaden am Frankfurter Dom verursacht. Wie die Feuerwehr Frankfurt am Main am Montagmorgen (10.02.2020) mitteilte, knickte in der Nacht ein Ausleger eines Baukrans ab und beschaedigte mit der Spitze das Dach der Kirche. Der Ausleger stecke im Dach fest. Der Bereich rund um den Bartholomaeus-Dom sei abgesichert worden. Eine Fachfirma werde sich um die Bergung des Baukrans kuemmern. (Foto: epd)

In Frankfurt am Main hat der Sturm den Ausleger eines Baukrans umgeknickt und zum Teil durch das Dach des Frankfurter Doms gedrückt. Das Dach sei beschädigt, hieß es von der Polizei. Verletzt wurde niemand. Wie hoch der Schaden ist, konnte in der Nacht noch nicht gesagt werden. Die herbeigerufene Feuerwehr stellte fest, dass der Ausleger keine Gefahr darstellt, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Eine Fachfirma solle den Kran am Montag zurückbauen und den Ausleger entfernen, hieß es.

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