Oldenburg - Ein Binnenschiff ist am Dienstagabend bei Elsfleth gegen einen Wartedalben gefahren. Der Unfall ereignete sich laut Wasserschutzpolizei im Bereich des Huntesperrwerks in Elsfleth.

Das deutsche Binnenschiff befand sich auf der Reise von Bremen nach Rotterdam. Nach Angaben des 68-jährigen polnischen Schiffsführers kam es im Bereich der Huntemündung zu einem kurzfristigen Ruderausfall. Dieser hatte zur Folge, dass das 80 Meter lange Binnenschiff mit einem der Wartedalben im Bereich des Huntesperrwerks kollidierte und den dazugehörigen Landgang aus der Verankerung riss.

Neben erheblichen Sachschaden am Dalben kam es auch zu diversen Schäden am Bug des Schiffes. Angaben zur Schadenshöhe können derzeit nicht gemacht werden, so die Wasserschutzpolizei. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.

Das mit Asphalt beladene Schiff konnte sich nach der Kollision aus eigener Kraft befreien und in Elsfleth anlegen. Die Verkehrszentrale in Bremen erteilte umgehend ein Weiterfahrverbot für das Schiff, welches seine Fahrt nun erst nach Besichtigung und Freigabe der zuständigen ZSUK (Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommission) fortsetzen darf. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauern an.