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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Glück, das man auf Händen trägt

19.11.2018

Oldenburg Rana und Miriyam aus Bremen sind sehr aufmerksam. Auf den Armen ihrer Mutter Rana und Vater Mohammad Sandawi verfolgen die Einjährigen das Geschehen in der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Oldenburg. Die beiden sind vor einem Jahr in der Kinderklinik zur Welt gekommen – zehn Wochen zu früh, wie Mutter Rana Sandawi beim Treffen der ehemaligen Patienten (und Eltern) der Frühgeborenenstation erläutert. Sie und ihre Zwillinge wurde in der Kinderklinik kompetent betreut und umsorgt, berichtet sie. Und so schildert es auch Marion Janßen aus Oldenburg. Die 38-Jährige hatte vor vier Wochen entbunden, die Zwillinge Leni-Louisa und Antonia-Sophie hatten knapp 1000 Gramm gewogen und waren in der 29. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen. Die Situation empfand die Mutter in der ersten Zeit als erschreckend. Die beiden Frühgeborenen „waren so zart und zerbrechlich, aber dank der Unterstützung lernt man es schnell. Wir sind hier gut aufgehoben“, schildert Marion Janßen, die täglich in der Klinik bei ihren Kindern ist.

Oldenburg bekenne sich zur sanften Pflege, zum frühen Kontakt der Frühgeborenen zu ihren Eltern, erläutert der neue Klinikdirektor Prof. Dr. Axel Heep. Er zollt der Arbeit in der Frühgeborenenstation und neonatalen Intensivstation, seinen Vorgängern und der Leitenden Oberärztin Dr. Eva Cloppenburg großes Lob. „Ich kann nur gratulieren, das ist tolle Arbeit, die Sie hier leisten“, sagte Heep. Er begrüßte Ehemalige und Interessierte bei der Informationsveranstaltung zum Weltfrühchentag. Heep leitet die Klinik seit 1. Oktober und war zuvor in Großbritannien tätig. „Wir freuen uns, was wir erreicht haben“, sagt Heep mit Blick auf die Eltern frühgeborener Kinder jeden Alters und spricht „vom Glück, dass sie in ihren Händen halten“.

Die Frühgeborenenstation in Oldenburg ist zuständig für den gesamten Nordwesten. 300 Frühgeburten werden jährlich gezählt, davon 120 Geburten, bei denen Kinder ein Geburtsgewicht von unter 1500 Gramm aufweisen. 13 Betten gibt es auf der neonatalen (frühgeburtlichen) Intensivstation, 18 bis 20 Betten gibt es auf der Frühgeborenenstation.

Gespräche und Informationen prägten das Bild der Veranstaltung zum Weltfrühchentag. Weltweit gibt es jährlich 15 Millionen Frühgeborene, allein in Indien 3,5 Millionen. Während die medizinische Betreuung Frühgeborener in Deutschland sehr weit gediehen ist, steht es in anderen Ländern schlechter. Deshalb engagiert sich das Team der Kinderklinik für den Aufbau einer Frühgeborenenstation in Eritrea.

Hans Begerow
Leitung
Politik/Region
Tel:
0441 9988 2091

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