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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Die Kleinen Sherlocks Von Cloppenburg: Pfiffige Kinder-Detektive überführen Dieb

18.02.2017

Cloppenburg Cloppenburger Diebe vom Pech verfolgt: Bei jeder Tat waren die beiden 33 und 34 Jahre alten Männer aus Cloppenburg entweder fotografiert oder gefilmt worden. Jetzt muss der ältere Mann für vierzehn Monate ins Gefängnis, der jüngere für zehn Monate. So urteilte am Freitag das Cloppenburger Amtsgericht. Beweise (Fotos und Filme) für die Schuld der Angeklagten lagen genügend vor.

Der 34-Jährige hatte sich im Sommer des vergangenen Jahres in der Cloppenburger Innenstadt neu eingekleidet. Dazu nahm er von Textilständern, die im Eingangsbereich verschiedener Geschäfte standen, hochwertige Bekleidungsstücke und zog sich die über. Er hatte aber die Rechnung ohne eine Kinder-Detektiv-Gruppe gemacht. Die hatte alles fotografiert und die Bilder der Polizei übergeben. Der Angeklagte konnte wenig später gestellt werden.

Gemeinsam schlugen die beiden Angeklagten dann bei einem großen Verbrauchermarkt in Cloppenburg zu. Das Geschäft präsentierte vor seinem Eingang hochwertige Fahrräder, darunter teure E-Bikes. Die Angeklagten schulterten dann zwei E-Bikes und verbrachte sie zu einem nahegelegenen Grundstück. Diesen Diebstahl wollte der 34-jährige allein auf seine Kappe nehmen. Er habe die Räder in einem Einkaufswagen zum Grundstück gebracht, erklärte er.

Seinen Kumpel (den Mitangeklagten) habe er erst später angerufen und um eine Zange für die Fahrradschlösser gebeten, so der 34-Jährige. Aber auch das konnte anhand von Bildmaterial widerlegt werden. Eine Anwohnerin hatte das gesamte Geschehen gefilmt. Der Film hält fest, wie beide Angeklagte die Räder wegtragen. Gut zu sehen sind noch die Preisschilder, die an den Rädern hingen.

Die Angeklagten sind einschlägig vorbestraft. Deswegen kam für sie eine Bewährungsstrafe nicht mehr in Betracht. Eine günstige Sozialprognose als Vorbedingung für eine Bewährungsstrafe konnte das Amtsgericht nicht erkennen.

Zu der Identität der Kinder wollte das Gericht keine Auskunft geben.

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