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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Polizei: Vermisste Rentnerin tot aufgefunden

08.04.2020

Phiesewarden Ein Passant hat am Montagnachmittag einen skelettierten Leichnam in einem trockenliegenden Graben am Buttelwarfer Weg gefunden. Das haben die Staatsanwaltschaft Oldenburg und die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg/Wesermarsch am Dienstagnachmittag mitgeteilt.

Nach Informationen der NWZ handelt es sich bei dem Leichnam mit hoher Wahrscheinlichkeit um Marianne Röver, die im August aus einen Seniorenheim in Phiesewarden verschwunden ist. Die Angehörigen haben die gefundenen Kleidungsstücke wiedererkannt.

Untersuchung angeordnet

Um letzte Restzweifel an der Identität zu beseitigen und um die Todesursache zu klären, hat die Staatsanwaltschaft eine rechtsmedizinische Untersuchung angeordnet. Das Ergebnis dieser Untersuchung steht noch aus.

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Wie die NWZ berichtete, war die damals 81-jährige Marianne Röver am 8. August vergangenen Jahres aus dem Phiesewarder Seniorenheim verschwunden. Nachdem das Pflegepersonal sie als vermisst gemeldet hatte, begann noch am selben Abend eine aufwendige Suchaktion.

Mehrere Hundestaffeln suchten die Umgebung ab. Ein Polizeihubschrauber kreiste tagelang über dem Gebiet. Im Blexer Sieltief suchten Rettungskräfte der DLRG nach der Rentnerin. Dabei kamen auch Taucher und ein Sonarboot zum Einsatz. Auch die Angehörigen suchten die Umgebung ab. All diese Maßnahmen blieben aber ohne Erfolg.

Zuletzt gesehen wurde Marianne Röver am Tag ihres Verschwindens von einer Joggerin am Buttelwarfer Weg. Spürhunde verfolgten die Spur der Vermissten. Sie endete am Abbehauser Weg 3 kurz vor Stollhamm. Dieser Ort liegt mehr als acht Kilometer vom Altenheim entfernt. Der Fundort der Leiche liegt näher am Wohnort der Rentnerin.

Große Betroffenheit

Das Verschwinden von Marianne Röver hatte große Betroffenheit in ganz Nordenham ausgelöst. Auch Freiwillige hatten eine Suchaktion auf die Beine gestellt. Rund 25 Männer und Frauen beteiligten sich daran. Sie bekamen dabei Unterstützung von der Polizei. Aber auch diese private Initiative blieb ohne Erfolg.

Der Sohn der Vermissten, Hans-Gerd Röver, und seine Frau Kerstin aus Kleinensiel hatten sich Ende August an die NWZ gewandt, um sich bei allen zu bedanken, die bei der Suche mitgeholfen und ihre Anteilnahme ausgesprochen hatten. Sie erzählten, dass Marianne Röver trotz ihrer Demenz ein sehr lebensfroher Mensch war. Und sie erzählten wie bedrückend die Ungewissheit über ihr Schicksal ist. Der Polizei bescheinigten Hans-Gerd und Kerstin Röver, alles Menschenmögliche getan zu haben, um die Vermisste zu finden. Im Gespräch mit der NWZ betonten sie auch, dass sie dem diensthabenden Pflegepersonal im Seniorenheim keine Vorwürfe machen.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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