Oldenburg - Für rund 1450 Oldenburger Mädchen und Jungen beginnt nach den Sommerferien das erste Schuljahr. Dieser neue Lebensabschnitt birgt für die Kinder Gefahren und Risiken, sagt Rolf Schatz, Verkehrsberater der Polizei. Mit gezielten Aktionen wollen Polizei und Verkehrswacht dafür sorgen, dass die Schulangänger sicher in ihren jeweiligen Klassen ankommen.
Um Autofahrer auf den bevorstehenden Schulanfang aufmerksam zu machen, lässt die Stadtverwaltung bereits ab nächster Woche wieder entsprechende Spannbänder an den größeren Straßen im Stadtgebiet befestigen.
Damit jedes Kind für sich den sichersten Schulweg findet, haben Polizei und Verkehrswacht schon vor Jahren für alle Oldenburger Grundschulen sogenannte Schulwegpläne erarbeitet. Schon auf den ersten Blick erkennt das Kind auf dem Plan , wo im Bereich seiner Schule besonders aufgepasst werden muss. Straßen mit hoher Verkehrsbelastung sind rot eingezeichnet, die mit mäßiger Belastung gelb und die weniger befahrenen grün. Unfallschwerpunkte wurden gerastert dargestellt. Zudem wird auf Fußgängerüberwege und Ampeln hingewiesen. „Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste“, betont Rolf Schatz.
Die einzelnen Pläne können auf der Internetseite der Verkehrswacht heruntergeladen oder über den Geschäftsführer der Verkehrswacht, Thorsten Aden (Tel. 235-26 80) angefordert werden.
Die Polizei verteilt auch wieder Info-Broschüren zum Thema Schulwegsicherheit. Erstmals gibt es in diesem Jahr für die Kleinen ein Schulweg-Tagebuch mit dem „Zebra Matze“.
Darüber hinaus überwacht die Polizei ganz besonders die Verkehrssicherheit. Ab 17. September postieren sich uniformierte Polizisten in der Nähe der Grundschulen. Die Beamten stehen aber nicht nur als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie achten auch auf die Geschwindigkeit der Autofahrer und überprüfen die Auto-Kindersitze. Nach Angaben von Schatz gab es im Vorjahr 16 Schulweg-Unfälle – fünf mehr als ein Jahr zuvor.
