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Polizei arbeitet effektiver mit neuer Struktur

HARTMUT KERN

Frage:

Herr Simson, die Wasserschutzpolizei Niedersachsen, kurz WSP, hat Bilanz für 2007 gezogen. Gab es herausragende Ereignisse?

Simson:

Ja, in der Tat. Neun der bisher 18 WSP-Stationen wurden geschlossen und sieben Kommissariate in Stationen umgewandelt. Dank der neuen Struktur können unsere Beamten ihre Aufgaben im Bereich der Küste und der Binnengewässer noch effektiver wahrnehmen. Unsere Boote und Streifenwagen werden wesentlich zielgerichteter eingesetzt und auch die Zusammenarbeit mit der Schutz- und Kriminalpolizei wurde deutlich verbessert. Unter einheitlicher Führung des Wasserschutzpolizeiamtes Oldenburg erfüllen die WSP-Kommissariate in Wilhelmshaven, Emden, Brake und Hannover ihre Aufgaben.

Frage:

Wurden dabei auch Kosten gespart?

Simson:

Es handelt sich um einen Betrag in zweistelliger Millionenhöhe. Das Geld wird jetzt teilweise für den Bau von drei 20 Meter langen Küstenbooten investiert, die zwischen 2009 und 2011 ausgeliefert werden.

Frage:

Wo lagen die Schwerpunkte der polizeilichen Arbeit?

Simson:

Bei 5348 Kontrollen von See- und Binnenschiffen wurden 5694 Ordnungswidrigkeiten und 432 Straftaten festgestellt. Trunkenheit hingegen spielte eine untergeordnete Rolle. Zurückgegangen ist auch die Zahl der Boots- und Außenborderdiebstähle. In 152 Fällen mussten wir Schiffen wegen schwerwiegender Mängel die Weiterfahrt untersagen. Die Zahl der Unfälle blieb mit 177 nahezu konstant.

Thema Bilanz für das Jahr 2007

Thomas Simson, Oldenburg, Direktor des Wasserschutzpolizeiamtes

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