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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Suche Nach Ex-Raf-Terroristen: Polizei bittet um Hinweise zu Autos aus Oldenburg

22.01.2016

Verden Von den früheren RAF-Terroristen Daniela Klette, Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg gibt es weiterhin keine heiße Spur. Nachdem am Mittwochabend über die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ nach der Gruppe gefahndet wurde, gingen bei der Polizei rund 120 Hinweise aus der Bevölkerung ein, sagte Markus Heusler von der Staatsanwaltschaft Verden am Donnerstag. Hinweise lägen zu den mutmaßlichen Raubüberfällen des Trios auf Geldtransporter in Stuhr bei Bremen und in Wolfsburg vor. Eine heiße Spur sei nicht dabei.

Nach den beiden gescheiterten Überfällen im Juni und Ende Dezember 2015 waren DNA-Spuren von Klette (57), Staub (61) und Garweg (47) gefunden worden. In der Live-Sendung am Mittwoch wurde unter anderem ein neues Phantombild gezeigt, das nach Zeugenangaben nach der Wolfsburger Tat erstellt wurde. Bei dem Überfall hatte einer der Täter keine Maske getragen.

Auch die Braunschweiger Staatsanwaltschaft sieht keine Hinweise auf ein terroristisches Motiv für die Überfälle. „Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Tat allein zur Finanzierung des Lebens im Untergrund dienen sollte“, sagte Staatsanwältin Birgit Seel. Dass von dem Trio genutzte Fluchtfahrzeug war einen Tag nach der Tat in einem Waldstück entdeckt worden.

Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“, die zur Mithilfe bei der Fahndung nach den früheren RAF-Terroristen aufrief, verfolgten 5,77 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil betrug 17,5 Prozent.

Das Fluchtfahrzeug bei dem Überfall auf den Real-Markt am 6. Juni 2015 in Stuhr-Groß Mackenstedt wurde am 17. Juni in einem Waldstück bei Groß Ippener (Kreis Oldenburg) gefunden. In dem Fahrzeug befand sich eine selbstgebaute Vorrichtung, bei der die Polizei davon ausgeht, dass damit das Fahrzeug in Brand gesetzt werden sollte. Dies scheiterte allerdings.

Die Ermittlungen der „Sonderkommission Real“ haben ergeben, dass der Ford Focus Ende 2014 bei einem Autohändler in Oldenburg gekauft und am Silvesterabend 2014 abgeholt wurde. Nach dem Stand der Kilometerleistung könnte sich das Fahrzeug in einem Umkreis von rund 600 Kilometern um Oldenburg herum bewegt haben.

Auch der weißer Transporter, der am Tatort zurückgelassen wurde, ist den Ermittlungen nach in Oldenburg erworben worden, und zwar zwischen Februar und März 2015 bei einem weiteren Autohändler. Der T4 könnte sich in einem Umkreis von rund 450 Kilometern um Oldenburg bewegt haben. In beiden Fahrzeugen konnte molekulargenetisches Spurenmaterial gesichert werden, welches den Beschuldigten Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette zuzuordnen ist.

Hinweise zu den Gesuchten und den von ihnen genutzten Fahrzeuge nimmt die Polizeiinspektion Diepholz unter 05441/9710 entgegen. Das Geldtransportunternehmen hat eine Belohnung in Höhe von insgesamt 20.000 Euro für entscheidende Hinweise ausgesetzt.

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