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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Polizei prüft 24 Fälle von sexueller Belästigung

27.07.2016

Bremen Beim Kulturfestival „Breminale“ Mitte Juli in Bremen hat es nach einen Fernsehbericht offenbar erneut Fälle von mutmaßlicher sexueller Belästigung von Frauen durch Asylbewerber gegeben. Die Bremer Polizei ermittelt nach Angaben des Magazins „Report Mainz“ in 24 Fällen. Fünf Tatverdächtige seien bereits bekannt. Es handele sich um Asylbewerber aus Afghanistan im Alter von 17 und 18 Jahren. 24 Geschädigte hätten sich bei der Polizei gemeldet.

Zu den Vorfällen solle es unter anderem während des Konzerts einer Ravepunkband gekommen sein. Die Musiker hätten daraufhin ihr Konzert unterbrochen und die mutmaßlicher Täter aufgefordert, den Ort zu verlassen. Besucherinnen berichteten dem Magazin zufolge, sie seien an Po, Hüfte und in die Brust gekniffen sowie in den Schritt gefasst worden. Die Mädchen hätten noch während des Konzerts die Polizei verständigt und Anzeige erstattet.

Der Psychologe und Islamexperte Ahmad Mansour sagte laut „Report Mainz“, er kenne dieses Phänomen aus arabischen Ländern. Er führte dies auf dortige Erziehungsmethoden und patriarchalische Strukturen zurück. Auch in Deutschland könne es immer wieder zu solchen Übergriffen kommen. Mansour forderte flächendeckende Konzepte, um potenziellen Tätern Werte zu vermitteln und sie auch emotional zu erreichen.

Bereits in der Silvesternacht waren in Köln und anderen deutschen Großstädten Frauen von Männer umzingelt, sexuell belästigt und teilweise bestohlen worden. Zeuginnen berichteten von Tätern aus dem nordafrikanischen Raum. Die Ereignisse sorgten bundesweit für Empörung.

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