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NWZonline.de Region

Polizist kann noch nicht zu Einsatz befragt werden

08.03.2016

Bremen Die Ermittlungen zu den Schüssen eines Polizisten auf eine 17-Jährige in Bremen werden noch einige Wochen dauern. Der Beamte sei zu dem Einsatz noch nicht befragt worden, sagte Staatsanwalt Frank Passade am Montag. „Er ist nicht vernehmungsfähig, weil er ein Knalltrauma erlebt haben soll.“ Der Polizist hatte in der Nacht zum Samstag mehrmals auf eine Wohnungstür geschossen und dabei eine 17-Jährige dahinter schwer verletzt.

Zuvor hatte der Mieter nach eigenen Aussagen mit einer Gaspistole durch den Türspalt auf die Beamten gefeuert, berichtete der Staatsanwalt. Die Gewerkschaft der Polizei wie auch die Deutsche Polizeigewerkschaft verteidigten das Vorgehen des Beamten.

Staatsanwaltschaft und Innenrevision ermitteln gegen den Polizisten wegen gefährlicher Körperverletzung oder versuchten Totschlags. „Man wird genau prüfen müssen, ob der Einsatz der Schusswaffe verhältnismäßig war“, sagte Passade.

Die Gewerkschaft der Polizei stellte sich hinter den Beamten: „In solch einer Situation geht es ums Überleben“, sagte der Bremer Landesvorsitzende Jochen Kopelke. Ob es sich um eine Gaspistole oder eine echte Waffe handele, sei generell schwer zu erkennen.

Auch die Deutsche Polizeigewerkschaft unterstützt den Polizisten: „Nach allem, was wir wissen, hat die Polizei rechtmäßig gehandelt“, sagte der Landesvorsitzende Jürn Schulze. Nach den unvermittelten Schüssen auf den Beamten habe es auch keine andere Möglichkeit der Reaktion gegeben.

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