Nordenham - „Bisher sind wir nur 65 Stundenkilometer mit dem Rettungsboot ‘Waterkant’ gefahren. Wir gehen aber davon aus, dass es mindestens Tempo 80 schaffen kann,“ sagt der Schatzmeister und Ausbilder der Ortsgruppe Nordenham der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Andreas Pachal begeistert. Ferienpass-Kinder sind gekommen, um eine Fahrt mit dem Rettungsboot mitzuerleben.
Vom Union-Pier aus geht es eine Stunde lang quer über die Weser. Die Kinder sind alle sichtlich begeistert von der Technik und auch von der Geschwindigkeit des Rettungsbootes.
Das Boot „Waterkant“, das die DLRG erst im vergangenen Jahr in Dienst gestellt hat, ist bei dieser Ferienpass-Aktion erst das zweite Mal dabei. Die für die Anschaffung des Bootes benötigten Gelder wurden nicht nur vom Verein aufgebracht, sondern auch vom Landkreis Wesermarsch.
Die „Waterkant“ ist schon bei vier Einsätzen der DLRG-Ortsgruppe Nordenham im Einsatz gewesen – zum Beispiel bei Bootsbergungen. „Dabei ist es eine besondere Herausforderung, neben der Bootsbergung auch die Menschen in Sicherheit zu bringen“, sagt Andreas Pachal.
Ursprünglich sind an diesem Tag vier Fahrten mit dem Boot geplant, aber leider können nur zwei stattfinden. „Viele Kinder sind momentan im Urlaub. Wir haben deshalb die letzten beiden Fahrten gestrichen“, erklärt Andreas Pachal. Mit der Resonanz sei er dennoch ganz zufrieden.
Die DLRG Nordenham möchte mit der Veranstaltung den Kindern vor allem zeigen, welche Aufgabenbereiche zur Arbeit der Wasserretter gehören, um damit das Interesse der Kinder für die DLRG zu wecken. „Wir erhoffen uns mit dieser Aktion, bei vielen Teilnehmern Interesse für unsere Arbeit geweckt zu haben. Vielleicht können wir sogar neue Mitglieder gewinnen“, ergänzt Andreas Pachal.
