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Drogen Rastede: Polizei findet 250 Kilo Khat im Kofferraum

RASTEDE - Endstation für drei Drogendealer aus Schweden: Polizeibeamte aus Rastede (Kreis Ammerland) und Beamte des Zolls verfolgten und stellten das Trio in der Rasteder Ortsmitte nach mehrstündiger Fahndung.

In den Autos der Männer, die alle somalischer Abstammung sein sollen, fanden die Einsatzkräfte 26 Jutesäcke, die bis zum Rand mit der verbotenen pflanzlichen Droge Khat gefüllt waren. „Insgesamt geht es hier um eine Menge von rund 250 Kilogramm“, bestätigte Polizeisprecher Markus Scharf auf Anfrage der

NWZ

 .

Bei dem sichergestellten Rauschgift handelt es sich um Teile des Khat-Strauches. Sie waren säuberlich in Bananenblätter eingewickelt. Der Konsum von Khat – die Pflanze wird gekaut oder „angeknabbert“ – wirkt nach Polizeiangaben zunächst zwar stimulierend. Anschließend jedoch stellen sich bei den meisten Abhängigen depressive Gemütszustände ein.

Beamte der Westersteder Polizei sichteten das pflanzliche Material und wogen es aus. Noch am Freitag ließen sie es dann zum Landeskriminalamt Hannover bringen und nach einem speziellen Verfahren einlagern, um den Gehalt der Pflanzen bestimmen zu können. An der Luft dampft Khat sonst schnell aus.

Die drei 44 und 45 Jahre alten Männer mussten nach ihrer Vernehmung eine Sicherheitsleistung zahlen und wurden auf freien Fuß gesetzt.

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