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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Prozess In Oldenburg: Raubserie nach spektakulärer Flucht

04.08.2015

Oldenburg /Wildeshausen /vechta Ihm war am 14. September vergangenen Jahres die spektakuläre Flucht aus dem Maßregelvollzugs-Zentrum in Brauel (Landkreis Rotenburg) gelungen. Um anschließend überleben zu können, schlug sich der 22-jährige Ibrahim S. aus Delmenhorst mit 23 schweren Raubüberfällen auf Geschäfte in Oldenburg, Wildeshausen, Bremen und Vechta durch. Seit Montag muss sich S. deswegen vor dem Oldenburger Landgericht verantworten. Diesmal geht es für den Drogenabhängigen um die endgültige Unterbringung in der Sicherungsverwahrung.

Bereits 2012 hatte der Angeklagte zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder eine beispiellose Raubserie begangen. 2013 war er vom Oldenburger Landgericht zu einer Jugendstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Außerdem ordnete das Gericht damals die Unterbringung des drogenabhängigen Angeklagten in der geschlossenen Entziehungsanstalt an. S. kam zunächst in eine Anstalt nach Lüneburg, wurde dann aber nach Moringen verlegt, weil es in Lüneburg Rückfälle und Schlägereien gegeben haben soll.

Doch auch die Therapieeinrichtung in Moringen musste passen. Auch dort soll es mit S. Ärger gegeben haben. So wurde der 22-Jährige in das Maßregelvollzugs-Zentrum nach Brauel verlegt. Aus dem Büro heraus habe man ihm den Zugang zum Notausgang geöffnet. Dann sei er zur Hauptpforte gegangen, habe dort geklingelt und man habe ihm auch diese Tür geöffnet, beschrieb S. am Montag seine spektakuläre Flucht aus dem Hochsicherheitstrakt. Vergleichbare Ausbrüche von hochgefährlichen Straftätern hatten die Landesregierung im vergangenen Jahr in Erklärungsnöte gebracht.

Mehrere Wochen lang war die Flucht des 22-Jährigen verschwiegen worden. Dann hieß es, S. habe eine 4,80 Meter hohe Mauer mit Stacheldraht überwunden. Von einem Klingeln an der Hauptpforte war keine Rede. Das Verfahren gegen Ibrahim S., der sechs Wochen nach seiner Flucht festgenommen werden konnte, dauert bis September. Die, die der geständige Angeklagte maskiert und bewaffnet beraubt hat, sollen als Zeugen gehört werden.

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