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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Razzia gegen Rocker – zwei Verdächtige verhaftet

20.01.2016

Hamburg /Bremen Bei einer Razzia gegen die Rockerkriminalität in Norddeutschland hat die Polizei am Dienstag zwei Männer aus dem Umfeld der Hells Angels in Hamburg verhaftet. Die beiden 35-Jährigen stehen im Verdacht, an einem Überfall auf eine Gruppe der verfeindeten Mongols am 28. Dezember 2015 beteiligt gewesen zu sein, wie die Polizei mitteilte. Damals waren sieben Schüsse auf ein Taxi an der Reeperbahn abgegeben worden, in dem drei Mongols flüchten wollten. Zwei von ihnen waren leicht verletzt worden.

Am Dienstag durchsuchten Spezialkräfte der Polizei 20 Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein (Norderstedt, Rellingen), Bremen, Niedersachsen (Barsinghausen, Sottrum, Hassendorf), Mecklenburg-Vorpommern (Rostock) und Berlin.

An der Razzia seien insgesamt 250 Beamte beteiligt gewesen, darunter das Mobile Einsatzkommando der Hamburger Polizei und Sondereinsatzkommandos aus den fünf übrigen Ländern sowie Sprengmeister des Landeskriminalamts Hamburg und Hundeführer. In den Wohnungen seien umfangreiche Beweismittel und Datenträger sichergestellt worden, hieß es.

Ein bei dem Überfall auf die Mongols angeschossener 26-Jähriger war wenige Tage später am 2. Januar erneut mit dem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Im Zusammenhang mit dieser Tat hatte die Hamburger Polizei am Dienstag vergangener Woche drei Männer im Alter von 21, 23 und 24 Jahren verhaftet.

Seit Monaten gibt es Streit zwischen den Mongols und Anhängern der in Hamburg verbotenen Hells Angels im Rotlichtviertel. Anfang Januar reagierte die Hamburger Polizei mit der Gründung der Sonderkommission gegen Rockerkriminalität.