Sandkrug/Voronova - Die Partnergemeinden in Voronva und in Slonim sind erneut Ziele eine Weißrussland-Transportes der Sandkruger Malteser. Auf den Lastwagen verstaut wurden unter anderem Kartons mit Bekleidung, Reha-Produkte, gut erhaltene Fahrräder sowie Folien-Gewächshäuser verstaut. Übergeben werden soll auch ein Teilerlös aus dem Weihnachtsbasar der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sandkrug. Beladen wurden die Fahrzeuge erneut im Rahmen des Langzeitarbeitslosen-Projektes der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB).
Mit insgesamt drei Fahrzeugen machten sich am Sonnabendfrüh Thomas Möhle, der erneut den Transport leitet, Friedrich Taubert, Heiko Claußen, Bernd Schuckenbrock, Manfred Markgraf, Gerold Schröder, Uschi Lepanat-Hinze und Ralf Hinze auf den Weg gen Osten. Dechant Christoph Sibbel spendete den Reisesegen.
Gut 30 Kilometer vor der weißrussischen Grenze ereignete sich allerdings ein Unfall. Ein polnischer Fahrzeugführer missachtete die Vorfahrt eines Kleinbusses in dem Malteser-Konvoi und kollidierte mit dem Fahrzeug. „Bis auf Prellungen und Hautabschürfungen haben wir den Unfall halbwegs glimpflich überstanden“, berichtete ein Betroffener. Allerdings seien Bulli und Anhänger nicht mehr fahrtüchtig. Mit den übrigen Fahrzeugen wurde die Grenze passiert. Die Hilfsgüter können so ihr Ziel bei den Partnern der Caritas erreichen.
