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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Staatsschutz ermittelt in Rhauderfehn

31.08.2019

Rhauderfehn Drei Männer, die in Rhauderfehn (Landkreis Leer) in angetrunkenem Zustand eine serbische Familie mit rassistischen Parolen beleidigt, bedroht und mit Steinen beworfen haben: Das ist nun ein Fall für den Staatsschutz. Der parteilose Bürgermeister Geert Müller der ostfriesischen Gemeinde bestätigte am Freitag: „Der Vorfall ist absolut zu verurteilen und nicht hinzunehmen.“ Zumindest ein Täter sei auf dem Film sehr gut zu erkennen. Zuerst hatte der NDR über den Vorfall berichtet.

Ein Sprecher der Polizei bestätigte dies. Der Staatsschutz habe bereits mit der Familie und weiteren Zeugen gesprochen. „Wir haben die Situation im Blick und werden lageabhängig reagieren.“ Die bedrohte Familie wisse, wie sie Hilfe herbeirufen könne. Das Video stamme aus der Nacht von Freitag auf Sonnabend in der vergangenen Woche. Erst am Donnerstag sei es über die Gemeindeverwaltung zur Polizei gelangt.

Sollte der Haupttäter gefasst und verurteilt werden, rechne er mit „empfindlichen Strafen“, sagte Müller. Offenbar hatte sich die bedrohte Familie über großen Lärm aus einem Lokal auf der gegenüberliegenden Straßenseite beschwert. Daraufhin hätten die Männer mit rassistischen Rufen reagiert. Einer von ihnen habe gerufen: „Du bist nicht der erste Ausländer, den ich auseinanderreiße.“

In der Gemeinde gebe es eigentlich keine Probleme mit Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit, sagte Müller. In der Flüchtlingssozialarbeit gebe es eine enge Zusammenarbeit zwischen Diakonie, dem Roten Kreuz und der politischen Gemeinde. Eine Schulklasse habe erst jüngst einen Preis für eine geschichtliches Projekt gewonnen, das sich mit der NS-Vergangenheit der Region auseinandergesetzt habe. „Ich bin guter Dinge, dass die Täter gefasst werden“, unterstrich der Bürgermeister.

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