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Mindestens fünf Tote bei Vulkanausbruch in Neuseeland

Wellington (dpa) - Beim Ausbruch eines Vulkans in Neuseeland sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Mehr als 20 Menschen würden auf der bei Touristen beliebten Vulkaninsel White Island weiterhin vermisst, teilte die Polizei am Montag mit.

Der Vulkan brach nach Angaben der Behörden gegen 14.11 Uhr Ortszeit aus. Auf Bildern einer Beobachtungskamera ist zu sehen, wie sich kurz zuvor noch eine größere Gruppe von Wanderern in unmittelbarer Nähe des Kraters aufhält. Dann wird die Kamera schwarz.

Zu möglichen deutschen Betroffenen gab es am Morgen noch keine Informationen. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, die deutsche Botschaft in Wellington bemühe sich mit Hochdruck um Aufklärung.

White Island liegt im Nordosten von Neuseelands Nordinsel, etwa 50 Kilometer von der Küste entfernt. Selbst von dort war die riesige Aschewolke zu sehen. Der letzte größere Ausbruch war 2016. Damals wurde niemand verletzt. In den vergangenen Wochen war jedoch wieder verstärkte Aktivität bemerkt worden. Dies führte aber nicht zu, dass die Touren verboten wurden. Das Betreten ist grundsätzlich nur im Beisein von ausgebildeten Führern erlaubt. Die Insel befindet sich in Privatbesitz.

Bei Neuseelands Ureinwohnern, den Maori, heißt der Vulkan Te Puia O Whakaari. Das bedeutet: "Der dramatische Vulkan". Die Insel ragt etwa 320 Meter in die Höhe. Der weitaus größte Teil des Vulkans ist unter Wasser. Mehrere Unternehmen bieten von der Küste aus Tagestouren mit dem Boot an. Pro Jahr wird die Insel von etwa 10.000 Ausflüglern besucht.

Die "Weiße Insel" wurde 1769 von dem britischen Seefahrer James Cook entdeckt, der ihr auch den Namen gab. Grund dafür war, dass White Island ständig in einer Wolke von weißem Dampf und Rauch erschien. Cook ahnte jedoch offenbar nicht, dass sich dahinter ein Vulkan verbirgt. Die Tagestouren, bei denen man einen Blick ins Innere der Erde werfen kann, sind sehr beliebt.

Neuseeland liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Auch Erdbeben sind dort keine Seltenheit. In der Stadt Christchurch kamen bei einem Beben im Februar 2011 mehr als 180 Menschen ums Leben.

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