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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Zwölfjährige aus Salzgitter außer Lebensgefahr

03.01.2018

Salzgitter Dem in der Silvesternacht angeschossenen zwölfjährigen Mädchen aus Salzgitter geht es laut dem Krankenhaus in Wolfenbüttel wieder besser. Es könne schon bald auf die Normalstation verlegt werden, hieß es am Dienstag aus dem Krankenhaus. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft traf ein Schuss die Zwölfjährige unterhalb der linken Schulter.

Wegen eines versuchten Tötungsdelikts war zuerst gegen drei Verdächtige ermittelt worden, der Verdacht gegen zwei der Männer hatte sich jedoch nicht erhärtet. Ermittelt wird nun gegen einen 68-Jährigen aus der Türkei. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig geht von Vorsatz aus und stellte beim Amtsgericht Salzgitter einen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls. „Ob gezielt auf das Mädchen geschossen wurde, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben“, sagte ein Sprecher. Die Hintergründe seien noch unklar.

Der Verdächtige habe laut Polizei inzwischen eingeräumt, eine Waffe in der Silvesternacht abgefeuert zu haben. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass der mutmaßliche Täter die Waffe ohne Erlaubnis besessen hatte. „Es gibt gegenwärtig keine Hinweise auf Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen zwischen den Beteiligten.“

Nach den bisherigen Ermittlungen sollen in der Silvesternacht insgesamt 21 Schüsse zunächst aus dem Fenster eines Cafés und wenig später von einem Bürgersteig abgefeuert worden sein. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich bei der Tatwaffe um eine Neun-Millimeter-Pistole. Waffe und am Tatort gefundene Patronenhülsen wurden sichergestellt.