SANDE - „Es ist toll zu sehen, mit wie viel Motivation und Begeisterung die Jugendlichen bei der Sache sind“, freute sich Andreas Berger, Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr in Sande bei der Jahreshauptversammlung der Jugendwehr.

Das herausragendste Ereignis sei natürlich die Gründung der Jugendwehr in Gödens gewesen, so Berger. Damit hatte die Wehr schlagartig einen Mitgliederzuwachs um neun Jugendliche auf nun insgesamt 23 Mädchen und Jungen erlebt. Neben Berger stehen für die Ausbildung der Jugendlichen acht Betreuer zur Verfügung, zwei davon in Gödens. Dort solle man unbedingt auf eine weitere Verstärkung hinwirken, um die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, so der Jugendwart.

Der Gödenser Ortsbrandmeister Uwe Dierks erklärte, dass bereits weitere Jugendliche auf einer Warteliste aufgenommen worden seien. Erneut kam hier die Notwendigkeit eines neuen Feuerwehrhauses zur Sprache. Da die beiden Gruppen gemeinsam unterrichtet werden, platze das Haus aus allen Nähten, so Sandes Ortsbrandmeister Peter Hoffbauer.

Viel Lob gab es von allen Seiten für die Arbeit der jungen Leute, die insgesamt 56 Dienste mit 239,7 Stunden pro Mitglied absolviert hatten. Neben Bürgermeister Josef Wesselmann unterstrichen auch Gemeindebrandmeister Wilfried Weers, der frühere Gemeindebrandmeister Werner Keller sowie Ehrenbrandmeister Rolf Hinz und der stellvertretende Kreisjugendwart Mirko Grüßing die Bedeutung der Arbeit.

Für die besten Dienstbeteiligungen wurden Florian Lammers (55 von 56 Diensten), Marvin Janßen und Lukas Weinberg (beide 52 von 56 Diensten) sowie Nils Berger und Benjamin Appel (beide 51 von 56 Diensten) geehrt. Außerdem erhielten die neuen Gruppenleiter aus Gödens, Nele Koch und Johannes Röben, Maskottchen für den Wimpel der Wehr.